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Auf heißen Pfoten: Jaguar präsentiert seine neuen Modelle

Text
Jo Clahsen

Fotos
Presse

Katzen würden Whiskas kaufen, unkte die Werbung vor langer Zeit.
Die Katzen von Jaguar sind da anders. Die nehmen lieber Hochoktaniges aus der Zapfpistole.

Aber zunächst mal glänzt das Jaguar-Rudel mit einem bescheidenen Fahrzeug: E-Pace. Das E steht hier nicht für elektrische Fortbewegung, sondern teilt den Pace, ebenso wie den F-Pace (ramp berichtete) der Familie der Pacer zu. Ein schnörkelloser Kompakt-SUV mit knapp 4.40 Meter Länge. Mit Dieseln zwischen 150 und 240 PS und mit Benzinern mit 250 oder 300 PS. Und mit 4×4 als Option, wie das bei Kompakt-SUV inzwischen Usus ist. Mutti braucht das auch nicht, wenn sie die Kinder zum Flötenunterricht bringt.

Und noch eine eher schmusige Katze. Das ist der XF Sportbrake, der Nachfolger des 2012 eingeführten Kombis. Gerne genommen von den Zeitgenossen, die es schon mal etwas sperrig mögen. Der Neue ist jetzt aufgefrischt und facegeliftet. Und bereits ab Oktober beim Händler in den Showrooms zu besichtigen. Jaguar as Jaguar can be.

Dann kommen noch die Krawall-Katzen, die dem Namen Jaguar alle Ehre machen, auch wenn keine abspringende Katze mehr als Kühlerfigur installiert ist. Zuerst die Limousine mit dem klassischen Namen XJ. Sie strahlt auf der IAA mit allen anderen Katzen um die Wette. Denn sie hat zusätzlich zum XJ noch ein großes R im Namen. Was wiederum, wer hätt’s gedacht, für Racing steht. Und nach diesem R folgt noch ein 575. Das steht für die Zahl der Pferde, die diesem Kätzchen die Krallen schärfen: 575 PS. Noch Fragen?

Unter dem Codenamen X760 stellte sich im September 2014 der Jaguar XE der Weltöffentlichkeit vor. Mittelklasse, aber kein Mittelmaß. Und jetzt krönt Jaguar diese Baureihe mit einem Boliden, der SV Project 8 heißt. In Halle 5 zu besichtigen ist der Powerbolzen aus der Abteilung Special Vehicles, der nicht nur Jaguar heißt, sondern mit 322 km/h Spitze der Kater im Clan ist. Scharf wie Chilli. 600 PS und 700 Newtonmeter werden aus dem V8 erzeugt. Ein Spielzeug mithin, das nur für gute Dompteure geeignet ist.

Der wahre Knaller am Stand (dieses Mal sogar mit Freigelände für Fahroptionen), ist jedoch wieder ein Pace. Und zwar der i Pace. Was sich auch sonst schon als Kennung für Elektromobile durchgesetzt hat, steht auch für den Pace als Kennzeichen. Das kleine i. Vier Elektromotoren an allen vier Rädern, ein Akku, der mit 90 KWh ordentlich Reichweite verspricht, ein riesiger Kofferraum mit 530 Litern Volumen. Plus 400 Elektro-PS sowie 700 Nm. Sollte abgehen wie die berühmte Katze von Schmitts. Das ist aber nur die Elektro-Technik. Innen ist der i Pace Futur pur. Oder für Grammatik-Affine: Futur 2. Nur noch zwei Stellräder zieren die Mittelkonsole, wie man sie von aktuellen Jaguar-Modellen kennt. Ansonsten Touch-Panele und alle Vernetzungsoptionen, die von der Elektronik angeboten werden. Da müssen sich Tesla und Konsorten schon ordentlich lange machen, um an den i Pace heranzukommen. Denn der hat, dank 3 Meter Radstand, ein sehr üppiges Inneres. Das einzige Manko an dem Elektro-Boliden (man kann via VR-Brille auf der Messe schon mal virtuell durchhuschen), ist seine Zeitachse: Erst Ende 2018 wird er für Katzenliebhaber da sein. Dann kann man statt der Katzenvideos bei facebook endlich auch mal ne richtig scharfe Katze posten – Name: i Pace. Aber wenn er da sein wird, dann kann man mit dem i Pace so viel Whiskas auf einen Schwung einkaufen, wie es für sieben Katzenleben braucht. Ehrlich!

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