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Offen für alles: der Citroën E-Mehari Styled by Courrèges

Text
Jo Clahsen

Fotos
Presse

Der Ur-Mehari von Citroën versprach nicht unbedingt Komfort. Dafür: Surfen, Sonne und Meersalz in den Haaren. Ein klassischer Strandcruiser also, gebaut aus Kunststoff, ohne Dach und unnötigen Schnickschnack. Getreu dem französischen Motto: Hauptsache anders. Basis war die Citroën Dyane, die den 2CV ablösen sollte. Aber eben maximal reduziert. Ein Auto für Strand und Insel und auch ein bisschen mehr. Immer offen für alles. Der neue Mehari wurde in Genf vorgestellt, quadratisch, elektrisch, gut. Eine long extended Disco-Version des Ur-Mehari, wenn man denn so will. Mit Nachhaltigkeit als Kernkompetenz. Was in Frankfurt steht, ist ganz anders. Zum Namen Mehari, der stolz das E vor der Typenbezeichnung trägt, gesellt sich noch ein modernes Styled by Courrèges. Für alle, denen allein der Unterschied zwischen Pret-à-Porter und Haute Couture zu schaffen macht: Courrèges ist eine französische Edelmarke, ein Couturier, der seit 1961 bereits die feinen Modenschauen weltweit prägt.

Warum dann den Mehari styled by Courrèges? Um zu zeigen, was Edles entstehen kann, wenn sich Mode- und Automacher mal so richtig um das Schnittmuster kümmern. Zunächst mal muss das Äußere schwarz sein, weil alle Kreative in der Modewelt sich in Schwarz kleiden. Als einziger Kontrast kommt da – siehe Karl Lagerfeld – Weiß in Frage. Bei Courrèges hat das lange Tradition, denn das erste Studio von Firmengründer André war 1961 total in Weiß gehalten. Aus diesem Grund ist der Mehari Styled by Courrèges auf 61 Modelle limitiert. Ansonsten ist er ein strandtauglicher Mehari mit E-Motor für 195 Kilometer, die aus einem Lithium-Polymer Akku (30 KWh) gespeist wird. Er steht auf glänzend schwarzen 15-Zoll Beinchen, ist für Strand-Optimierung etwas höher gelegt. Es gibt ein Hardtop, Seitenscheiben und hinten sogar die Privacy-Verglasung, damit man sich im Inneren die nassen Schwimmklamotten ausziehen kann.

Die Sitze verfügen über Höhenverstellung und Memory-Funktion, es gibt vier Airbags zusätzlich, automatisches Abblendlicht, Ganzjahresreifen und einen RFID-Verschlüsselung für die Zentralverriegelung. Der Akku von Bolloré treibt einen E-Motor mit 68 PS an, dessen Drehmoment um 20 Prozent auf 166 Nm angehoben wurde. Ist die Sause am Strand vorbei und der Akku leer, muss man sehr geduldig sein. Am besten den E-Mehari zu einer Steckdose schieben – das sollte mit vier Usern drin sein – und ihm dann 13 Stunden Zeit geben, um sein Power-Pack vollzusaugen. Danach ist der Prêt-à-porter Strandflitzer in Version 3.0 wieder startklar für Sonne, Sand und Surf.

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