Der Panamera Express: von Hamburg nach Drøbak

Interview
Alexander Morath

Fotos
Porsche AG

Ja, ist denn schon Weihnachten? Noch lange nicht. Zumindest nicht in unseren Breitengraden. Hoch oben im Norden, in Drøbak, sieht die Lage schon anders aus. Laut einer Sage wohnt dort nämlich die norwegische Ausgabe von Santa Claus, was man mit Lametta, Lichterketten und Co. dann auch entsprechend festlich feiert. Und zwar ganzjährig. Weil der Weihnachtsmann hier am Ostufer des Oslofjords  auch sein Postkontor besitzt, haben sich die Daddy-Blogger Kai Bösel und Jan Hartmann in einem Porsche Panamera Sport Turismo auf den Weg dorthin gemacht. Warum? Na, um die Wunschzettel ihrer Kinder persönlich abzugeben. Und ganz nebenbei das Vorurteil zu widerlegen, dass Männer immer alles auf den letzten Drücker besorgen würden.

Was diese Aktion über das Selbstverständnis als Vater aussagt und wie sich die beiden auf ihrem rund 1.000 kilometerlangen Roadtrip bei Laune hielten, das haben wir Kai Bösel dann einfach mal selbst gefragt.

Manche besorgen ihre Geschenke auf den letzten Drücker. Du dagegen spulst für die Wünsche deiner Tochter mal eben 1.000 Kilometer runter. Was sagt dieser Einsatzwille über dich als Vater aus?
Ich könnte nun natürlich sagen, dass ich für meine Tochter auch bis zum Mond und zurück fahren würde. Tatsächlich fand ich die Idee dieser »Road to Santa« aber auch für mich sehr reizvoll, nicht zuletzt durch den sportlichen »Schlitten« aus Zuffenhausen. Daher war es für mich natürlich ein Fest, meiner Tochter das Gefühl zu geben, ihren handgeschriebenen Wunschzettel dem Weihnachtsmann persönlich zu überbringen. Das macht für uns alle das Weihnachtsfest noch etwas besonderer.

Überhaupt: Wie würdest du dich als Vater beschreiben – Daddy Cool oder doch eher alte Schule?
Alte Schule steht aus meiner Sicht eher für den distanzierten Wochenend-Papa, der die tägliche Betreuung eher der Mutter überlässt. Das gilt für mich allerdings nicht. Wir leben zu fünft in einer Patchwork-Familie, die großen Kinder meiner Frau sind bereits 22 und 20 Jahre alt. Als wir uns für ein gemeinsames Kind entschieden haben, da haben wir besprochen, uns zu gleichen Teilen um unsere Tochter zu kümmern. Und das tun wir bis heute. Ich hole sie auch mehrfach in der Woche von der KiTa ab und erlebe mit ihr viele Dinge zu zwei. Daddy Cool ist da aber auch nicht passend. Ich denke, ich fülle die Vaterrolle so aus, wie andere moderne, engagierte und schwer verliebte Väter auch. In dem Maß, wie es die berufliche Situation zulässt. Da bin ich durch meine Selbstständigkeit zum Glück sehr flexibel.

In Drøbak weihnachtet es sehr. Und das 365 Tage im Jahr. Das kann man mögen – muss man aber nicht. Wie stehst du dazu, oder besser gefragt: Was bedeutet Weihnachten eigentlich für dich?
Weihnachten ist für mich ein wichtiges Familienfest. Ein Zusammentreffen mit vielen lieben Menschen, gute Gespräche, leckeres Essen und Zeit für Besinnlichkeit. Ich stehe auf Weihnachtsmusik und liebe Schokolade. Da meine Frau den Adventskalendershop www.adventman.de betreibt, sind wir tatsächlich schon ab September vorweihnachtlich gestimmt. Das ganze Jahr brauche ich das allerdings nicht. Dafür ist mir der Sommer und das gute Wetter auch viel zu wichtig. Aber zu Weihnachten versuchen wir uns nicht stressen zu lassen von Verpflichtungen. Und der Zauber wird durch glänzende Kinderaugen noch intensiver.

Ich könnte nun natürlich sagen, dass ich für meine Tochter auch bis zum Mond und zurück fahren würde. Tatsächlich fand ich die Idee dieser »Road to Santa « aber auch für mich sehr reizvoll, nicht zuletzt durch den sportlichen »Schlitten« aus Zuffenhausen.

Von Hamburg nach Drøbak in 48 Stunden.  Das ist viel Zeit. Zum Beispiel für ein richtig gutes Gespräch mit dem Beifahrer. Oder für ein wenig Selbstreflexion. Worin besteht für dich die Essenz eines Roadtrips?   
Zum Glück sind wir nicht stumpf auf der Autobahn gefahren, sondern haben in vier Ländern unterwegs immer wieder nach besonderen Spots gesucht, um Fotos und Filmaufnahmen zu machen. Dabei haben wir einsame und wunderschöne Plätze gefunden, Elche inklusive. Da in Skandinavien die Geschwindigkeit begrenzt ist, war das alles ganz gemütlich. Auch im Porsche Panamera Turbo. Tatsächlich habe ich mit Jan, den ich leider viel zu selten sehe, sehr intensive Gespräche geführt und flache Witze erzählt. Dabei haben wir uns mit unserer Xmas-Playlist auf verschneiten Straßen in Stimmung gebracht. Der Spruch »Der Weg ist das Ziel« gilt für solche Touren besonders. Wir waren fast enttäuscht, als die Tour dann zuende war. Der Mix aus einem sportlichen Auto, lässigen Jungs und einer besonderen Kulisse sind ziemlich gute Zutaten für so eine Reise.

Hit the road Kai! Welcher Song darf bei so einem vergnüglich ausgedehnten Roadtrip auf gar keinen Fall fehlen?
Der »hallo wach«-Song auf der Tour war »Run Rudolph Run«, ein weihnachtlicher Headbanger vom leider verstorbenen Lemmy von Motörhead. Ich stehe beim Autofahren auf die etwas ruppigeren Songs, insbesondere wenn ich allein auf der Bahn bin. Das geht von NOFX über Social Distortion bis hin zu Cock Sparrer. Mit der Familie lassen wir auf der Tour in den Urlaub eher Johnny Cash und Dean Martin laufen. Allerdings zählen auch Remmidemmi von Deichkind und Ahnma von den Beginnern zu den Lieblingsliedern meiner Tochter. Höchstens mal abgelöst von einer Folge Petterson & Findus.

Nichts gegen Rudolf. Doch vergleicht man Pferde- mit Rentierstärken hat der Porsche Panamera dann doch die Nase vorn. Und auch sonst erweist sich der Panamera als das das perfekte Auto für Langstrecken. Was hat dich am meisten begeistert?
Bisher war die Marke Porsche für mich immer einzigartig durch die sehr sportliche DNA. Ich hatte mal einen klassischen Elfer aus den 80ern. Und ich mochte die direkte Kraft, die hakelige Schaltung und das Kart-Gefühl. Damit hat ein Panamera Turbo nicht mehr viel gemeinsam. Denn der bietet neben der unbändigen Kraft von 550 Pferdestärken auch wahnsinnig viel Komfort und qualifiziert sich so als Langstreckenläufer. Massagesitze und der kristallklare Klang aus dem Soundsystem sorgen für sportlichen Fahrspaß. Und die vielen Assistenz-System geben dabei das Gefühl allerhöchster Sicherheit. Die spielt gerade bei Familienautos eine entscheidende Rolle. Wenn der Anblick von außen dann noch für erhöhten Herzschlag sorgt und der Kinderwagen in den Kofferraum passt, ist der Papa schon ziemlich happy. Familienautos sollten nicht nur vernünftig sein, sondern bestenfalls für Vorfreude auf jede einzelne Fahrt sorgen.

Sollte dem guten Santa Claus ganz zufällig im Vorbeiflug ein Porsche Panamera Turbo vom Schlitten fallen, dann darf der gern bei mir vor dem Haus landen.

Während das Design – zumal das Heck – des ersten Panamera oft in der Kritik stand, sorgt die neuste Generation bei dir für Herzklopfen. Was gefällt dir besonders gut?
Ich bin ein sehr großer Fan von einem Innenraum, der aus edlen Materialien gestaltet und auf intuitive Nutzung ausgelegt ist. Bei Porsche fühlt man sich wie in den sehr bequemen Fahrersitz gegossen. Das macht Appetit auf eine große Fahrt. Und durch die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten beim Interieur kann sich jeder seinen Porsche so konfigurieren, wie er ihn haben möchte. Da man sein Auto meistens von innen sieht, ist mir ein ansprechendes und hochwertiges Design im Inneren besonders wichtig.

Porsche und Kombi – passt das für dich zusammen?
Gerade das aufgestellte Heck von Porsche Panamera Sport Turismo empfinde ich als besonders gelungen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass moderne Fahrzeuge kaum noch Ecken und Kanten haben. Und so wird der Windkanal auch zum Design des Panamera beigetragen haben. Allerdings mag ich insbesondere die Kombi-Optik vom Modell »Turismo«. Denn gerade als Papa reicht nicht nur eine sportliche Linie, es muss auch oft recht viel Kram transportiert werden. Der Panamera Turismo verbindet extreme Sportlichkeit mit Sicherheit und Platz. Das passt aus meiner Sicht sehr gut zusammen.

Deine Tochter hatte sich letzte Weihnacht  »Wolkenschleim« gewünscht. Lieber Kai, das musst du uns jetzt mal etwas genauer erläutern – was ist denn Wolkenschleim? Und: Hat sie ihn bekommen?
Naja, da der Wunschzettel direkt beim Weihnachtsmann gelandet ist und der Santa Claus mit artigen Kindern ja sehr liebevoll umgeht, wurden ihre Wünsche tatsächlich erfüllt. Der Wolkenschleim ist aber viel weniger eklig, als er sich anhört. Und mit dem Slimy aus unserer Kindheit, dem grünen glibberigen »Auswurf« aus der Dose, hat er auch nur recht wenig zu tun. Tatsächlich ist Wolkenschleim eine Modelliermasse, ähnlich wie weiche Knete. Allerdings mit vielen kleinen Kügelchen darin. Man kann zum Beispiel Pappschachteln bekleben und den Wolkenschleim dann aushärten lassen. In der KiTa meiner Tochter ist das gerade der absolute Renner.

Ist zwar noch etwas hin, aber was steht eigentlich auf deiner persönlichen Wunschliste für dieses Jahr?
Tatsächlich habe ich kaum materielle Dinge, die ich mir für meinen Wunschzettel aufspare. Bei mir stehen ein paar Wünsche auf dem Zettel, bei denen der Mann mit dem weißen Bart nur bedingt helfen kann. Nach ein paar turbulenten beruflichen Jahren wünsche ich mir nicht zuletzt durch eine neue Herausforderung, die ich angenommen habe, bis Ende 2018 etwas mehr Linie in meinem Arbeitsalltag. Gesundheitlich ist bis auf ein paar Zipperlein alles soweit auf der Spur. Aber ein Vorsatz für dieses Jahr ist unter anderem, auch mal wieder am Golfschwung zu feilen. Das habe ich seit der Geburt vor sechs Jahren massiv schleifen lassen. Ach, aber wenn Du schon so direkt fragst: Sollte dem guten Santa Claus ganz zufällig im Vorbeiflug ein Porsche Panamera Turbo vom Schlitten fallen, dann darf der gern bei mir vor dem Haus landen. Man wird sich ja noch etwas wünschen dürfen…

Plötzlich auch in Weihnachtsstimmung?
Wie wäre es dann mit der ramp #40?

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