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You Drift Me Crazy: Eine Fahrt mit Bruno Spengler

Text
Michael Petersen

Fotos
BMW Bank / BMW Group Archiv

Immer wieder Bruno: Der Kanadier Bruno Spengler siegt seit fünf Jahren für BMW in der DTM. Und er begeistert als Botschafter seines Sports viele BMW Freunde wie Kunden und Fans bei dem Event »Drive like Bruno«.

Im bunten Feld der DTM bringt Bruno Spengler Schwarz nach vorn. So wie bei seinem Sieg im »Black Beast« getauften BMW M4 DTM am Norisring 2017. Und erst recht in der DTM-Saison 2012, seinem Meisterjahr. Einen BMW Vorgänger gab es in der DTM-Historie. Roberto Ravaglia war der letzte Meister der DTM in einem BMW vor Spengler. 1989 war das, das Fahrzeug ein Klassiker: der M3. Übrigens, damals hatte BMW ganz auf Weiß gesetzt. Dass der Tourenwagensport zu BMW gehört wie die Formel 1 zu Ferrari hat viel mit den Herren Spengler und Ravaglia zu tun. Sie sind beste Botschafter des BMW Motorsports. Ravaglia leitet heute ein Tourenwagenteam, Spengler gibt seine Begeisterung im Auftrag seines Sponsors, der BMW Bank, an Kunden und potenzielle BMW Kunden weiter. So kommen sie zusammen, die Freunde beim Fahren.

GEWINNSPIEL

YOU ARE THE DRIVER!

10 Jahre, 10 Preise: Das ramp-Jubiläumsgewinnspiel

Zusammen mit der BMW Bank verlosen wir zu unserem 10. Geburtstag zehn tolle Preise. Gewinnen Sie eine exklusive Teilnahme bei ,,Drive like Bruno‘‘. Der Termin steht bereits fest: Es ist der 8. November 2017 in Hockenheim. Drei der 99 Plätze sind für ramp reserviert, ganz nach dem Motto: »You’re the Driver!«

Des Weiteren gibt es noch sieben ramp Jahres-Abonnements zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 03. Oktober 2017.

Hier geht’s zum Gewinnspiel!

Teilnahmebedingungen auf www.drivelikebruno.de/ramp

Ein Blick zurück

Tourenwagen-Europameister 1986 auf BMW, Tourenwagen-Weltmeister 1987 auf BMW, Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring 1988 auf BMW – gilt es da noch etwas zu beweisen? Für den Venezianer Roberto Ravaglia schon. Und zwar durch den DTM-Titel 1989. »Die DTM bot mir die Chance zu zeigen, dass ich auch alleine den Titel erringen kannt«, schaut er zurück. Bis dahin wurde mitunter kolportiert, Ravaglia hätte nur wegen seiner starken Teamkollegen gewonnen, mit denen er sich in EM und WM den Wagen teilte. Klarer Fall: Die DTM zählte schon vor drei Jahrzehnten mehr als mancher Europa- oder Weltmeisterschaftswettbewerb. Charly Lamm, über viele Jahre sein Teamchef bei Schnitzer-BMW, lässt wissen: »Roberto verkörpert eine ideale Kombination aus Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Und er denkt unheimlich viel nach.«  Und was sagt Charly Lamm über Bruno Spengler? »Das BMW Team Schnitzer hat in der Vergangenheit häufig genau den richtigen Fahrer zum richtigen Zeitpunkt gehabt. Das gilt auch für Bruno.«

In Hockenheim haben Bruno Spengler und Roberto Ravaglia 2013 ihre Sieger-Typen getauscht. Der BMW M3 aus dem Jahr 1989 und der BMW M3 DTM aus dem Jahr 2012. Bruno Spengler: »Da der BMW M3 von 1989 so leicht ist, fährt er sich fast wie ein Kart.« Roberto Ravaglia: »Der M3 DTM von 2012 ist ein fantastisches Fahrzeug. Ich musste mich erst an die tiefe Sitzposition gewöhnen, aber nach ein paar Runden war das kein Problem mehr.«

»Schneller, Papa, schneller«

Bruno Spengler, Jahrgang 1983, ist ein weit über die Pisten der DTM hinaus bekannter und anerkannter Rennfahrer. Doch wie fing das alles an, um 1988 herum in Kanada? »Bereits mit fünf Jahren habe ich meinem Vater von der Rückbank im Auto immer zugerufen ‚Fahr schneller’ und ‚Überhol ihn, Papa’. Als ich dann neun war, meinte er, dass ich es einfach mal mit dem Kartfahren probieren solle. Und es hat mir auf Anhieb gefallen.«  Bis 2000 sammelte Bruno im Kart Rennerfahrung, über die Formel Renault und die Formel 3 erfolgte 2005 der Aufstieg in die DTM. Bei seinen rund 150 Starts in der DTM feierte er 15 Siege. Er war zweimal Vizemeister, bevor er sich mit dem Schnitzer-BMW 2012 seinen ersten Titel sicherte. 2017 fährt er einen BMW M4 DTM für das BMW Team RBM.

Bart Mampaey, Teamchef BMW Team RBM, über Bruno Spengler:

»Bruno ist ein Racer durch und durch. Für den Erfolg tut er alles. Er gehört zu den erfahrensten Fahrern in der DTM – und zu den erfolgreichsten. In einer so hart umkämpften Meisterschaft über so viele Jahre immer zu den Top-Fahrern zu gehören, das zeigt, wie viel Talent und Speed Bruno hat. Es macht riesigen Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten.«

Gänsehaut-Feeling

Bruno Spengler: »Allein ein solches Auto wie den BMW M4 DTM zu fahren, ist einfach sensationell und macht unheimlich viel Spaß. Es ist ein echtes Leichtgewicht, und beim Fahren fühlt es sich fast wie ein Formel-Wagen an. Jedes Jahr, wenn ich mich beim ersten Test wieder hinter das Steuer setze, bekomme ich Gänsehaut und bin von Neuem von diesem Auto fasziniert.« Er schaut zurück »Der BMW Bank M3 DTM von 2012 war das allererste Black Beast – und gleich haben wir damit den Titel in der DTM gewonnen. Deshalb habe ich natürlich ein ganz besonderes Verhältnis zu diesem Rennwagen. Die vielen unvergesslichen Momente am Steuer dieses Autos werde ich für immer im Herzen tragen.«

Drivers Club

Bruno Spengler braucht als Rennfahrer nichts zu beweisen. Aber der DTM-Champion ist mehr als nur schnell. Seine Offenheit und sein sympathisches Wesen machen ihn zum idealen Botschafter der BMW Bank. In Zeiten eines intensiven Wettbewerbs wird es immer wichtiger, die Verbundenheit der Kunden zur Marke zu fördern. Bruno ist mit dem »Drivers Club« der BMW Bank Dreh- und Angelpunkt aller Maßnahmen. Er ist somit Teil einer intelligenten, direkten Kommunikation mit dem Kunden, er baut emotionale Brücken. Drive like Bruno, BMW Bank Winterchallenge, DTM Saisonstart. Events somit, die Erlebnisse bieten, die Kunden nicht kaufen können. Immer steht der Kunde im Mittelpunkt, fährt selbst am Steuer eines Formel BMW Fahrzeugs auf Rennstrecken, beweist sich bei der Agentenwende, beim Drift in BMW M Serienfahrzeugen oder fordert sich und Bruno in anderen Sportarten.

»Meinen Traumjob anderen nahezubringen – das macht mir wahnsinnig viel Freude.« Die BMW Bank steht seit 2012 hinter seinen Einsätzen. Dort heißt es: »Bruno ist unser schnellster Mitarbeiter.«

Pure Driving

Drive with Bruno – ein Tag auf dem Hockenheimring. Quer immer gerne, querfeldein möglichst nie. Platz nehmen neben Bruno: »Dabei können die Teilnehmer selbst bestimmen, worauf sie ihren Blick konzentrieren möchten, ob raus auf die Strecke, meine Hände, meine Beine, die Instrumente … Schade nur, wenn die Augen meiner Beifahrer geschlossen bleiben.«

Der Topdriver gibt sogar den geduldigen Beifahrer. Irgendwann an diesem Tag werden Brunos Schützlinge der Einsamkeit überlassen. Festgezurrt im Formel BMW Monoposto. Ohne ABS, ohne Servolenkung, ohne Automatikgetriebe. Tipp von Bruno: »Immer schön nach vorn schauen und auf den Scheitelpunkt der nächsten Kurve. Dann fährst du automatisch dort hin.« Falsch, Bruno, eben nicht automatisch, mit viel Handarbeit. Und einer heißen Mischung aus Adrenalin (im Menschen) und Benzin (in der Maschine). Frühere Meister der Formel BMW: Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg. Ganz in diesem Sinne, können die Teilnehmer nun selbst erleben, wie sich ein Formel-Rennwagen mit frei stehenden Rädern auf einer Rennstrecke fährt!

Black Beast Sinfonie

Bei Brunos Event in Hockenheim werden einige Runden auf dem Beifahrersitz seines  BMW M4 DTM verlost.  Anschnallen: Geht nur mithilfe eines Mechanikers. Boxenausfahrt. Körpersignale: Positive Beschleunigung (Vollgas), negative Beschleunigung (Bremsen), Querbeschleunigung (Druck der Gurte), sehen (bei 240 km/h wird die Piste schmal), fühlen (verdammt heiß, sonst ist alles zu schnell für Gefühle), denken (im Wechsel: Hoffentlich ist die Runde bald vorbei; hoffentlich geht sie nie zu Ende), hören (von wegen nur Motor: auch Bremsen, Getriebe, Fahrwerk vermengen sich zur Viel-Klang-Sinfonie). Letztes Bild: Boxengasse. Abschnallen. Peinlich: Durchgeschwitzt nach 4,574 Kilometern. Muss die Hitze sein. Erste Worte danach: »Danke!« Antwort von links: »Gern geschehen, hat Spaß gemacht!«

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