Atemberaubend anders: Das Polestar O₂ Concept

Ein Held, der hält, was er verspricht: Mit dem O₂ zeigt Polestar nach dem Precept das nächste visionäre Konzeptfahrzeug. Dabei ist der Name des Cabrios Programm – vor allem wegen des beinahe lautlosen Freiluft-Fahrvergnügen. Aber der Roadster bietet noch mehr: zum Beispiel eine integrierte Drohne und ausgesprochen nachhaltige Materialien.
Text Alfred Rzyski
Bild Polestar

Dass Vergnügen und Vernunft keine klassischen Gegensätze mehr sind, haben sie bei Polestar schon mehrfach gezeigt. Jetzt legen die Schweden die Messlatte noch ein bisschen höher als bereits gewohnt: mit dem O₂ zeigt die Marke, wie ein ansprechend gestalteter und gleichzeitig performanter Sport-Roadster mit nachhaltigen Genen aussehen kann. Kurz gesagt: einfach nur gut. Grund genug, vier Merkmale des Cabrios genauer unter die Lupe zu nehmen.

Design

Beim Design baut der Polestar O₂ auf der Linie des Precept auf – wandelt die Basis aber geschickt ab. In diesem Fall auf den Karosseriestil eines Roadsters, ohne die starke Familienähnlichkeit aufzugeben. das Endprodukt? Eine niedrige und breite Karosserie mit selbstbewusstem Auftritt. Designchef Maximilian Missoni fasst zusammen: »In diesem Fahrzeug treffen Technologie und Kunst, Präzision und Formsprache aufeinander – und zwar mit einer entschlossenen, aber nicht aggressiven Haltung.«

»In diesem Fahrzeug treffen Technologie und Kunst, Präzision und Formsprache aufeinander – und zwar mit einer entschlossenen, aber nicht aggressiven Haltung.«

-

Maximilian Missoni

Nachhaltigkeit und Technologie

Weniger ist mehr, nicht nur beim Design, sondern auch bei der Anzahl der verwendeten Materialien. Das Zauberwort lautet deshalb »Monomaterial«. Und dieses prägt großflächig den Innenraum. Gemeint ist damit die Verwendung eines einzigen Grundmaterials für die Herstellung weicher Innenraumkomponenten, was im Fall des O₂ recyceltes Polyester ist. Egal ob als Schaum, Klebstoff, 3D-Strickfasern oder Vlieslaminierung. Recycling wird so einfacher, aber auch Gewicht und Abfall werden reduziert.

Drohne

Neben einem klassischen Roadster-Charakter soll der Polestar O₂ auch über eine autonome Video-Drohne verfügen, die hinter den Rücksitzen in das Fahrzeug integriert ist. Dafür wurde eine spezielle Tragfläche entwickelt, die sich hinter den Rücksitzen anhebt und einen Bereich mit Unterdruck schafft, damit die Drohne ermöglicht auch während der Fahrt abheben kann. Sie folgt dem Auto automatisch mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h und kann entweder atmosphärische Aufnahmen, aber actionreichere Sequenz aufzeichnen.


ramp shop


Letzte Beiträge

Alles in Ordnung: der Designer Otl Aicher

Die Olympischen Spiele in München 1972 und deren ganzheitlicher Ansatz in Sachen Design gelten bis heute als Otl Aichers Meisterwerk schlechthin – aber der gebürtig Ulmer war viel mehr – und vor allem von Moral und Ordnung geleitet. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden.

Freitag, der 13.: Die Formel zum Glück

Zum ersten Mal dieses Jahr haben wir es mit einem Freitag, dem 13. zu tun. Ein guter Grund, sich am angeblichen Unglückstag die Formel fürs Glück nochmal vor Augen zu führen. Und die ist tatsächlich einfacher als gedacht, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht.

McLaren 765LT Spider: 24 Stunden, zwei Shootings – und ein Kilometerlimit

Wir beklagen uns nicht, in 24 Stunden 600 Kilometer in einem McLaren 765LT Spider fahren zu dürfen. Aber seien Sie versichert: Es gibt tatsächlich auch entspanntere Aktivitäten. Was aber nicht am Auto lag, sondern eher am Zeitplan und der Kilometerbeschränkung. Zum Tag des Odometers: die Kilometer-Chronik einer besonders dynamischen Produktion.

Deus Ex Machina: Café Racer Coolness

Der Glaube brachte schon immer besondere Orte hervor. Seitdem mit Deus Ex Machina der göttliche Funke aus der Maschine geschlüpft ist, klappt das auch mit der Lässigkeit. Weltweit an fünf Orten von Sydney bis L.A.