Australian Open mal anders: Adidas und Parley zeigen schwimmenden Court

Weiß-Blau, mit eigener Performance Kollektion und auf der offenen See schwimmend – das ist der recycelte Tennis-Court von Adidas und Parley, der im Rahmen der Australian Open gezeigt wurde. Wir finden: Nachhaltig cool, dieses Spielfeld aus gesammeltem Meeresplastik.
Text Alfred Rzyski
Bild Adidas

»Australian Open« auf der auf der offenen See: Adidas und Parley for the Sea haben während des ersten Grand-Slam-Turniers im Jahr 2022 einen schwimmenden Tennis-Court aus recyceltem Plastik präsentiert – und zwar mitten über dem weltbekannten Great Barrier Reef. Vor der australischen Küste finden dabei aber keine Spiele des Turniers statt, der Sinn der Installation ist nämlich ein ganz anderer: Zusammen wollen die Firmen so auf die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll hinweisen. Bereits seit 2015 arbeiten die beiden Brands zusammen und nutzen Meeresplastik für gemeinsame Kollektionen. Der recycelte Court auf einer Arbeitsbake ist aber sprichwörtlich eine neue Dimension des gemeinsamen Engagements. Nach der Installation wurde der Tennisplatz übrigens einer lokalen Schule übergeben.

Ebenfalls Teil des neuesten Projekts: eine eigene Performance-Kleidungslinie für Tennisspieler, die ebenfalls aus Meeresplastik besteht und von den Farben des Great Barrier Reefs inspiriert sein soll. Bis 2025 soll so auch das gesamte Portfolio von Adidas transformiert werden und frei von neu hergestelltem Polyester sein. Was wiederum mit den Tennisbällen geschieht, die bei dem ozeanischen Match über Bord gingen? Haben die beiden Firmen nicht verraten. Aber die Lösung ist so gesehen auch recht einfach: eine schnelle Abkühlung zwischen zwei Spielen hat nämlich noch niemandem geschadet.

Mehr Infos und Kollektion:

Adidas Australia


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