Camaro LT1: Beachday

Die perfekte Zeit, der perfekte Ort und das perfekte Auto: Sonnenaufgang, der Strand von Daytona Beach und ein Chevrolet Camaro LT1. Vorausgesetzt, man leidet nicht unter Anatidaephobie.
Text Natalie Diedrichs
Bild Maximilian Balázs

An diesem Märztag geht die Sonne in Daytona Beach, Florida, um exakt 6:52 Uhr auf.

An einem recht bedeutenden Ort. Nicht nur, weil man mit dem Auto auf dem Strand rumtoben darf (mit zehn Meilen pro Stunde), sondern weil genau hier in den Dreißigerjahren die amerikanische Tourenwagenserie NASCAR entstand.

Dort wird der Camaro ZL1 1LE in der kommenden Saison mit den anderen Tourenwagen Runde für Runde um den Sieg kämpfen. Und dabei ohrenbetäubenden Lärm machen.

Hier am Strand ist es leise. Das kontinuierliche Wummern des V8-Sounds und das Rauschen der Atlantikwellen – eine romantisch-entschleunigende Mischung.

Der Camaro LT1 – die »Basis«-Variante des 455 PS starken V8-Saugers mit Heckantrieb. In Deutschland leider nicht erhältlich. Allein das wäre schon eine Überlegung wert, auszuwandern.

»Anatidaephobie« - die Angst, von Enten beobachtet zu werden. Das kommt in Daytona Beach durchaus mal vor. Deshalb zum Schluss noch ein Warnhinweis in amerikanischer Manier: »Beware of duck!«

Wie genau wir in Daytona Beach gelandet sind, warum man am Ocean Drive in Miami keine guten Fotos machen kann und welche Skurrilitäten ein NASCAR Rennen für Europäer bereithält, lesen Sie übrigens in der ramp #49


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