Text: Alexander Morath
Bild: Jaime Hayon
1 min

Der Designer Jaime Hayon spricht über Inspiration

Als Teenager stieg Jaime Hayon gerne mal aufs Skateboard oder taggte Graffiti an die Wand. Heute ist der Spanier 42 Jahre alt – und als Designer weltbekannt. Auch, weil er sich selbst treu geblieben ist. Denn seine Kunstwerke sind vor allem eines: unkonventionell frech. Doch woher nimmt Hayon eigentlich seine Inspiration? Ein Interview.

Ein inspirierender Ort für neue Projekte?

Am liebsten bin ich mitten in der Natur und vollkommen entspannt. Allerdings passiert das nicht so oft wie ich mir das wünschen würde, deshalb habe ich Alternativen gesucht, Plätze, an denen ich denken und designen kann. Das geht zum Beispiel ganz gut in der Stadt, in einem netten Café oder in einer kleinen Weinbar, und das funktioniert sogar in einer öffentlichen Bibliothek.

Weshalb sprudelt gerade hier die Kreativität?

Ich habe das Gefühl, diese Orte bieten einfach weniger Ablenkung und die richtige Stimmung.

Was inspiriert Sie noch?

Viele Dinge inspirieren mich: die Natur, verlorene Welten, Geschichte, Kunst, Orte, die ich besuche, Leute, die ich kenne … man kann Inspiration an den seltsamsten Orten finden.

Das richtige Design für Hotels?

Ich mag Design, das funktioniert, das einfach stimmt – komfortabel, elegant und einfach.

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