E-Lorean: Zurück in die Zukunft

Michael J. Fox feiert heute seinen 61. Geburtstag. Wir haben das perfekte Geschenk für ihn: den E-Lorean. Elektrisch angetrieben, digital ausgestattet und schlicht großes Kino: Entwickelt von einem Team rund um den Unternehmer Armin Pohl, verschiebt der einst verhinderte Sportwagen die Realität als lebender Technologieträger.
Text Marko Knab
Bild Matthias Mederer · ramp.pictures

Der beste DeLorean, der je gebaut wurde – und doch keiner mehr ist. So kurz fasst Armin Pohl sein jüngstes Fahrzeug-Projekt zusammen. Was aber bei Leibe nicht die ganze Geschichte des »e-Lorean« genannten Prototypen erzählt. Und uns nur noch neugieriger machte: Weshalb baut ein Experte für visuelle Effekte einen historischen (Sport-)wagen um und rüstet ihn mit einem Elektroantrieb aus? Und was hat »Zurück in die Zukunft« damit zu tun? Fragen, die wir Pohl stellten – und zusätzlich seinen speziellen Sportwagen ganz genau unter die Lupe nahmen. So viel sei verraten: Er kennt als Kreativer aus der Filmbranche natürlich die Science-Fiction-Trilogie – und schätzt den DeLorean DMC-12 schon lange. Wobei der schon zu seiner Markteinführung elektrisch angetrieben hätte sein sollen, glaubt der 54-Jährige.

»Ich dachte, dass so ein richtig modern brüllender Verbrenner und dieses Design irgendwie nicht zusammenpassen. Und da kam die Idee mit dem Elektroantrieb. Das passte«, erklärt er seine Entscheidung, den modernen Technologieträger zu schaffen. Mit neuem Fahrerkäfig, mehr Leistung denn je und höchstmodernen Infotainment mit Gestensteuerung. Wobei das genau dem Geist des Basisfahrzeugs entspricht – es war zu Beginn seines Fahrzeuglebens selbst ein Prototyp und diente zur Ausbildung der Mechaniker: »Tatsächlich klebt in der Windschutzscheibe bei mir eine Plakette mit dem Schriftzug: „DeLorean Motor Company Training Car“. Da wurde mir klar, dass wir einen Prototypen zerlegt hatten.«

Dadurch ebenfalls an Bord: Der Geist eines modernen Elektrosportwagens und der Anspruch, mit einem Klassiker die Zukunft zu entwickeln – worüber Pohl auch im Interview in der kommenden ramp #55 spricht. Genauso wie über die Fahrzeugkultur im Allgemeinen – und das heißdiskutierte Thema des Tempolimits.

Mehr zum einzigartigen Fahrzeug und den Gedanken Armin Pohls lesen Sie in der bald erscheinenden ramp #55. Dort spricht er im Interview auch über die Beweggründe hinter dem Projekt, den Verlauf und die weiteren Ziele. Noch detailliertere Informationen rund um das Fahrzeug finden Sie auf der Webseite des Projekts:


ramp shop


Letzte Beiträge

Corvette Stingray: Abhängigkeitserklärung

Die große Freiheit? Genießt man nicht in vollen Zügen. Sondern im amerikanischen Sportwagentraum schlechthin: der Corvette Stingray. Ein hochfrequenter Roadtrip zum Unabhängigkeitstag. Einfach nur... perfekt!

Asket: Mode radikal neu gedacht

Eigentlich träumten August Bard Bringéus und Jakob Dworsky nur von dem perfekten weißen T-Shirt. Dann gründeten die beiden Schweden, die sich an der Stockholm School of Economics kennenlernten, das Fashionlabel Asket und begannen, das Thema Mode radikal neu zu denken.

Internationaler Matsch-Tag: ein Carwash mit dem Jeep Wrangler und Daniele Calonaci

Eine Vorwarnung am internationalen Matsch-Tag: Es wird schmutzig. Sehr schmutzig. Und Daniele Calonaci von Jeep zeigt, was es bedeutet, wenn ein Designer den ramp Carwash wörtlich nimmt.

Lamborghini Huracán STO: Konstruktiver Dialog

Was Sie hier lesen, könnte Sie verstört zurücklassen. Es könnte sein, dass Ihr Weltbild ins Wanken gerät und Sie sich professionelle Hilfe suchen müssen. Ihre Entscheidung.