Text: Alexander Morath
Bild: Anders Overgaard
6 min

Eine unheimlich stilvolle Begegnung der dritten Art

Was benötigt man für so einen Ausflug ins Weltall? Auf alle Fälle eine Raumkapsel, dazu den passenden Raumanzug - und bestenfalls noch einen Fotografen wie Anders Overgaard, der das Ganze auch optisch ansprechend in Szene setzt.

Die Welt ist nicht genug, jedenfalls nicht für Elon Musk. Nach irdischen und ziemlich bahnbrechenden Projekten wie Paypal oder Tesla strebt Musk nun gewohnt zukunftsorientiert in Richtung All. Das erklärte Ziel: Spätestens 2018, da will Musk mit seinem Privat-Unternehmen SpaceX Touristen für eine Mondumrundung in den Weltraum befördern. Das passende Vehikel ließ der Visionär in Form der Raumkapsel »Dragon V2« bereits entwickeln. Aber Elon Musk wäre nicht Elon Musk, wenn er bei dieser Gelegenheit nicht gleich noch das Styling der Bordbesatzung zur Chefsache erklärt. Ein Raumanzug? Wer braucht dafür schon die NASA? Ein Elon Musk entwickelt ihn einfach selbst. Oder lässt ihn entwickeln.

Wie auch immer. Musk jedenfalls präsentierte uns jüngst auf Instagram das erste Bild seines frisch konstruierten Raumanzugs und merkte an, dass »es eine besondere Herausforderung (gewesen sei), eine Balance zwischen Ästhetik und Funktionalität zu finden.«

Starkes Stück! Wobei unsere Vorstellung von einem ästhetisch fein austarierten Raumanzug dann doch ein wenig davon abweicht. Aber sehen Sie selbst – bei unserem ESA-Shooting für rampstyle#12.

Der erste Gameboy hatte genau so viel Rechenleistung, wie man für die erste Mondlandung aufbringen musste.

Da ein voll ausgestatteter Raumanzug laut der US-Weltraumbehörde NASA immer auch ein »Ein-Personen-Raumschiff« ist, belaufen sich die Entwicklungskosten auf bis zu zwölf Millionen Dollar.

Wenn man mit dem Auto vertikal nach oben fahren könnte, würde man nach nur einer Stunde im Weltraum ankommen.

Die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti (38) hat auf der Internationalen Raumstation ISS den ersten Espresso ausgeschenkt.

Ehe am Weltraumbahnhof Baikonur ein mit Astronauten bemannter Bus die Startrampe der Sojus-Rakete erreicht, ist es Brauch, während eines Zwischenstopps gegen den hinteren Busreifen zu pinkeln. Das soll Glück bringen und wurde erstmals 1961 von Raumfahrt-Pionier Juri Gagarin praktiziert.

An der Kapsel der Voyager 1 ist die sogenannte »Golden Record« angebracht: Dabei handelt es sich um eine mit Gold überzogene Kupferplatte, auf der sich Bild- und Ton-Informationen über die Menschheit sowie eine Sternenkarte befinden, die es Außerirdischen erleichtern soll, uns zu finden.

Styling: Kusi Kubi @ Ericel Enbaas Agency

Hair & Make-up: Norbert Cheminel mit AVEDA und M.A.C. Cosmetics

Models: Michael Wauters & Robin Janmaat @ Elite Models, Joelle Witschge @ Touche Models

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