Jetzt erhältlich: rampstyle #21 – Sex, Art & Chocolate

Die Anregung für diesen Titel? Kam wieder aus dem Bücherregal. Wieder von dem Buch mit dem Titel »Sex und Kunst und Schokolade«. Und weil Autos nicht auch nicht alles sind im Leben haben wir den Titel dann auch kurzerhand für die rampstyle #21 übernommen.
Text Michael Köckritz
Bild Richard Corkery

Eines vorweg: Kant hätte sich diese Ausgabe der rampstyle nicht gekauft. Für ihn galt: Der Mensch ist ein Pflichtautomat und es ist bedeutungslos, ob er sich gut fühlt. Eine böse Falle – und in unserer Kultur bis heute verankert. Meist realisieren wir das dummerweise nicht und feiern Sicherheit und Effizienz als höchste Güter. Das war es dann auch mit dem Feiern.Entscheidend ist aber, so der streitbare Wiener Philosoph Robert Pfaller, dass wir uns nicht ständig vor dem Tod fürchten, sondern vielmehr vor schlechtem Leben.

Das Leben muss gelebt werden, nicht gedacht. Nicht das Wozu zählt, es ist das Wofür. Also fragen wir uns lieber, wofür es sich zu leben lohnt. Idealerweise lassen wir uns vergnüglich auf den Stand der Dinge zum Thema Lust und Lebenslust ein. Aus Sicht von Psychologie, Philosophie und Evolutionstheorie. Sex, Essen, Kunst, Freude und Spaß – und wie Vergnügen überhaupt so funktioniert. Angeregt von einem Buch des amerikanischen Psychologen Paul Bloom. Also ein Heft über die Lust und Lebenslust.

Wir hatten einfach Lust darauf.

Exklusiv: Fashion-Shooting und Interview mit Till Brönner

Ungewöhnlich deutlich formulierte der Jazzmusiker Till Brönner seine Sorge um das Überleben der Kultur. Passenderweise fand der Fototermin mit ihm im leeren Renaissance-Theater in Berlin statt. Allerdings fragten wir den 49-Jährigen nicht nur nach dem Wert der Kunst, sondern auch nach seinem neuen Album, guter Musik und seiner Arbeit als Fotograf.

Über Frauen und Hotelzimmer

Knapp zehn Jahre arbeitete J. Konrad Schmidt an seinem Bildband, der mehr als nur Frauen in Berlin, Paris oder London zeigt, sondern eine kleine Gemeinschaft, die Erotik und Sinnlichkeit in einer Welt fernab des Alltags lebt. Ein Gespräch mit dem Fotografen über die Lust aufs Experiment, Vertrauen, eine verklemmte Gesellschaft und die Frauen, die sein Buch »HÔTEL NOIR« prägten.

Der Schmerz, die Lust – und Triathlet Sebastian Kienle

Sebastian Kienle gewann bereits drei Mal den Ironman Frankfurt und 2014 den Ironman Hawaii, bei dem er im vergangenen Jahr Dritter wurde. Er kämpft gegen die Besten, gegen sich selbst, ist immer im mentalen und körperlichen Grenzbereich oder darüber. Dazu kommt ein mörderisches Training. Bleibt die Frage, warum er sich das antut.

Der Philosoph Robert Pfaller im Interview

Der Österreicher Robert Pfaller wurde als »Genuss-Philosoph« bezeichnet, weil er das Vergnügen bejaht und sich gegen die heutige Verbotsgesellschaft wehrt. Nun erschien sein Buch mit dem Titel »Die blitzenden Waffen« über die Macht der Form – zu dem wir ihn sofort befragen wollten. Nicht nur, weil es einen Alfa Romeo auf dem Titel zeigt.

Designchef Michael Mauer und die geheimen Porsche-Studien

Hinter dem Titel »Porsche Unseen« verbergen sich bislang unveröffentlichte Designstudien aus den Jahren 2005 bis 2019 – die wir zeigen. Und über die wir mit Michael Mauer, Designchef bei Porsche, sprechen. Genauer gesagt darüber, dass ihm in der Zone zwischen Vorstellung und Wirklichkeit immer wieder »happy accidents« passieren. Zum Glück.


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