Jetzt erhältlich: rampstyle #27 – By the way

Mal ganz nebenbei bemerkt: Rund 30 bis 50 Prozent aller Entdeckungen lassen sich auf Zufälle zurückführen. Ob Klettverschluss, Viagra oder Röntgenstrahlen – man findet etwas, was man so überhaupt nicht gesucht hatte, doch dafür wird man mit anderem belohnt. Im Englischen gibt es einen Begriff für diese Art der Überraschungs-Erkenntnisse: Serendipity.
Text Michael Köckritz
Bild ramp

Wissenschaftler sprechen hier auch von »controlled sloppiness«, einem dokumentierbaren, schlampigen Abweichen bei Versuchsanordnungen. Für den Klugen ist ein Irrtum eine Information, für den Dummen ist ein Irrtum ein Irrtum. Albert Einstein legte noch einen drauf: »Wenn wir wüssten, was wir tun, wäre es keine Forschung.«

Und idealerweise vertraut man vor allem seiner Kreativität. Der Soziologe Niklas Luhmann bezeichnet Kreativität als »Verwendung von Zufällen zum Aufbauen von Strukturen«. Gerade Kreative experimentieren häufiger und scheitern häufig. Geniestreiche kommen nicht zustande, weil mehr gelingt, sondern weil man es öfter versucht, dazu Zähigkeit und der Mut, vieles auch mal fröhlich in den Sand zu setzen.

ber das eine ist eben ohne das andere nicht zu haben. »Man vergibt 100 Prozent der Schüsse, die man nicht abfeuert«, sagte Wayne Gretzky, der beste Eishockeyspieler der Geschichte.

Das hier einmal zur ersten Anregung, weitere dann in dieser Ausgabe.



Der Spirit der Neunziger

Es ist das Jahrzehnt, in dem mit Nirvana der Grunge geboren wird und der Rock mit Stars wie Lenny Kravitz zurückkehrt. Mittendrin in der Ära und ihrer Musik: der Fotograf Paul Bergen. Wir zeigen seine besten Bilder.


Ford GT meets Lamborghini

Countach LPI 800-4.

Auf den ersten Blick eine wilde Kombination, dann doch ein perfektes Paar, wie der Besitzer uns erklärte. (Und er erzählte, wie er den Lambo von Sant’Agata Bolognese nach Deutschland überführte.)

Credit: Matthias Mederer·ramp.pictures







Smarte Zufälle

Barbara Schöneberger quer auf der Sessellehne, die Band Yello im Spiegel: Der Fotograf Norman Konrad plant seine Arbeiten bis ins Detail – um dann Überraschungen als geniale Gelegenheiten zu erkennen.


Ein Porsche Dakar!

Fast dreißig Jahre liegt der Gesamtsieg von Porsche bei der Rallye Paris-Dakar zurück, nun erinnert eine Neuauflage an das Erbe. Und dass wir in Kooperation mit Porsche eine Plakatserie gestalten durften, hat natürlich richtig Laune gemacht.

Credit: Porsche






Das Geheimnis des Konsums

Carl Tillessen schrieb ein Buch, in dem er der Frage nachgeht, warum wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen. Das Interview mit ihm war eine Freude, obwohl (oder weil) Shopping-Anfälle danach kaum mehr Spaß mehr machen.

Credit: Martin Mai


Auf den Punkt gebracht:
der Künstler Beni Bischof

Der Schweizer zeichnet und malt, arbeitet mit Hochglanzfotos und mit Humor. Ein Gespräch über Zufälle, blöde Ideen und seine Art, Punkte zu sehen – seine Werke gibt es natürlich auch zu sehen.






Alles außer irdisch: Nicolas Cage

Im (sehr interessanten) Gespräch mit dem Schauspieler erfuhren wir, dass er sich als Kind für ein Alien hielt und sich heute gerne freiwillig Giftschlangen und Weißen Haien stellt.

Credit: Simon Emmett / Trunk Archive


Ebenfalls im Heft:

Robbie Williams redet Klartext; Bruno Sälzer, der Stürmerstar der Mode - und Jean-Claude Biver und der Wert einer guten Geschichte. Er sanierte Marken wie Hublot oder Omega, nun verkündete der 73-Jährige, dass er eine eigene Uhrenmarke lanciert. Wir sprachen mit dem 73-Jährigen über Marketing, Luxus – und natürlich über die neue Uhrenmarke.

+++ Außerdem: wirklich, also wirklich schöne Sachen zum Hinstellen. Anziehen. Lesen. Und Fahren. +++


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