Kap der guten Haftung: Fotograf Peter Schreiber und der schnellste Porsche Afrikas

Es wird schnell in Südafrika – und ganz klassisch monochrom. Zumindest in der beeindruckenden Fotostrecke von Peter Schreiber, der kürzlich den einzigartigen 911 Turbo von Franco Scribante eingefangen hat. Da mussten wir mal nachfragen. Aber Vorsicht, Spoiler: der Elfer hat mit einem Serienfahrzeug nicht mehr viel zu tun.
Text Marko Knab
Bild Peter Schreiber

Peter, in der Beschreibung deiner Fotostrecke steht: Der schnellste Porsche Afrikas. Das macht uns natürlich neugierig: Was macht ihn denn zum schnellsten Porsche? Geht das ein bisschen genauer?
Es gibt faktisch in Afrika keinen anderen Porsche, der derart aufwändig aufgebaut wurde – selbst Porsche wusste bis vor kurzem noch nichts von diesem Wagen … und das bei 950 PS und 360 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit!

Und was ist die Geschichte hinter diesem Auto und seinem Besitzer?
Aldo Scribante war und ist in Afrika eine Motorsportlegende – auch der Scribante Racing Circuit in Port Elizabeth ist nach ihm benannt. Sein Sohn Franco Scribante will ihm in nichts nachstehen und hat deshalb ein Team von Experten und Mechanikern um sich versammelt. Als extrem ehrgeiziger Teamplayer und erfahrener Fahrer schafft er es so fast jedes Rennen in Afrika zu gewinnen!

1/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
2/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
3/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
4/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
5/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
6/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
7/7Die wichtigsten Fakten zum schnellsten Porsche Afrikas // Basisfahrzeug: 2014er Porsche 911 Turbo S / GT3-R-Karosserie aus Karbon / Neuer Splitter, Diffusor und Heckflügel / Neue Motorelektronik & Twin Turbos / Komplett Überarbeiteter Antriebsstrang mit 950 PS Leistung / Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h

Auf welcher Rennstrecke und bei welcher Veranstaltung ist die Fotostrecke denn entstanden?
Entstanden sind die Aufnahmen beim ersten offiziellen Rennen auf dem National Championship Extreme Festival nach Corona – und auf dem Killarney Motor Racing Circuit.

Was war für Dich die größte Herausforderung beim Shooting?
Ich wollte die Einzigartigkeit dieses außergewöhnlichen Autos und die Begeisterung für Rennsport in Afrika zeigen – ohne aber die gewöhnlichen Optik von Rennfotos zu bedienen.

Und was war dir bei den Bildern besonders wichtig, was sollen die Aufnahmen transportieren?
Die Atmosphäre in Killarney ist immer besonders, da der Racetrack irgendwie in der Zeit stehen geblieben ist: Als Zuschauer kann man ganz nah am Geschehen sein – viel näher als bei ähnlichen Veranstaltungen in Europa.

»Ich wollte die Einzigartigkeit dieses außergewöhnlichen Autos und die Begeisterung für Rennsport in Afrika zeigen – ohne aber die gewöhnliche Optik von Rennfotos zu bedienen.«



Peter Schreiber

Südafrika ist für sein warmes Licht und leuchtende Farben bekannt. Warum hast Du die Strecke dann gerade in Schwarz-Weiß fotografiert?
Schwarz-Weiß ist für mich immer die große Herausforderung in der Fotographie – sie reduziert alles auf das Nötigste. Und besonders das warme aber von Natur aus auch kontrastreiche Licht Südafrikas zaubert dann automatisch tolle Kontraste auf den Bildern.

Neben den Aufnahmen an der Rennstrecke – welche Motive umfasst deine Arbeit sonst noch?
Ich liebe die Fotografie und habe mich in meiner Karriere nie auf nur einen Teilbereich der Fotografie festlegen lassen. Heute schnelle Autos, morgen Mode, übermorgen eine Kampagne für den FC Bayern schießen – das ist, was mich wachhält und das Leben spüren lässt!


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