Mercedes-AMG One: Formel 1 für die Straße

Die schönsten Geschenke? Macht man sich selbst. So wie AMG zum: Zum 55. Jubiläum der eigenen Marke präsentiert die Motorsportschmiede von Mercedes nämlich den hochexklusiven One – langerwartet, schnell und nichts geringeres als ein Formel-1-Auto für die Straße.
Text Alfred Rzyski
Bild Mercedes Benz

Am Wochenende rasten die Formel-1-Boliden noch durch die Straßen von Monaco. Und seit heute fahren sie über alle öffentlichen Straßen. Zumindest ist Letzteres jetzt tatsächlich möglich, denn der langerwartete Mercedes-AMG One wurde vorgestellt. Mit nichts Geringerem als einem Formel-1-Motor als Antrieb. Das Hypercar überzeugt dabei nicht nur mit dem besonderen Antrieb, sondern auch mit weiterer Motorsport-Technologie: vom Carbon-Monocoque und der Carbon-Karosserie über die mittragende Motor/Getriebe-Einheit und der aktiven Aerodynamik bis hin zum Push-Rod-Fahrwerk. Ein großes Plus zu den reinen Rennmaschinen ist dabei der ebenfalls vorhandene Allradantrieb und der zweite Sitz neben dem Piloten.

„Mit dem Mercedes-AMG One haben wir das Limit mehr als ausgereizt. Die immensen technischen Herausforderungen, einen modernen Formel-1-Triebstrang tauglich zu machen für den alltäglichen Straßenbetrieb, haben uns zweifellos an unsere Grenzen gebracht. Viele mögen über die Dauer der Entwicklungszeit hinweg gedacht haben, das Projekt wäre unmöglich umzusetzen. Dennoch haben die Teams in Affalterbach und in Großbritannien nie aufgegeben und an sich geglaubt. Dafür zolle ich allen Beteiligten höchsten Respekt und bin stolz auf diese Teamleistung“, sagt Philipp Schiemer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Am Wochenende rasten die Formel-1-Boliden noch durch die Straßen von Monaco. Und seit heute fahren sie über alle öffentlichen Straßen. Zumindest ist Letzteres jetzt tatsächlich möglich, denn der langerwartete Mercedes-AMG One wurde vorgestellt.

Welche Anstrengungen die Ingenieure dabei zu bewältigen hatten? Zeigt Jochen Hermann, Technischer Geschäftsführer, auf: »Bei einem Formel 1-Fahrzeug sorgt ein Team an Ingenieuren mit Laptops dafür, den Triebstrang zu starten. Bei unserem Hypercar genügt ein Knopfdruck.« Wie auf Knopfdruck geht es auch vorwärts: Dank 1063 PS erreicht der One in 2,9 Sekunden die 100 km/h, in 7,0 Sekunden fällt die 200 km/h-Marke. Was dann zusammen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 352 km/h keine weiteren Fragen offenlässt. Höchstens eine: Was schenken Sie sich in Affalterbach dann erst zum runden 60. Jubiläum?


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