Milano Monza Motorshow: Unsere Messe-Tricolore

Heute beginnt die MIMO, auch als Milano Monza Motorshow bekannt. Mit Publikum und weit über hundert Fahrzeugen, die zwischen der norditalienischen Metropole und der Heimat des Formel-1-Grand-Prix zu finden sind. Dabei sind auch drei alte Bekannte, die wir bereits gefahren sind oder auf so manchem Titelbild hatten.
Text Marko Knab
Bild Oliver Gast

Eine Automobilausstellung organisiert man nicht im Vorbeigehen, erst recht nicht in der aktuellen Situation. Die Veranstalter der Milano Monza Motorshow machen dabei aus der Not eine Tugend und verlagern deshalb die gesamte Ausstellung vom 10. – 13. Juni einfach ins Freie. Und das Publikum? Lernt die Fahrzeuge eben bei einem Spaziergang durch Mailand näher kennen. Gefahren wird dabei auch, aber nur auf der nahegelegenen Formel-1-Rennstrecke in Monza. Wir wiederum haben drei bekannte Gesichter entdeckt, die wir auch selbst schon gefahren sind – oder auf dem Cover unserer ramp hatten.

Bugatti Bolide

In Anbetracht der reinen Leistungsdaten – unglaubliche 1850 PS auf 1240 Kilo! – ist der Bugatti Bolide beileibe kein Heiliger. Und doch thront der Supersportwagen im Rahmen der MIMO ausgerechnet auf dem Vorplatz des Mailänder Doms. Andererseits lag ihm der große Auftritt ja irgendwie schon immer im Blut, wie ein Blick auf die die ramp #52 beweist. Sie erinnern sich: Hier zierte der Bugatti Bolide das Cover.

Lamorghini Huracan Evo Spyder

In Mailand steht er noch. Wir haben ihn bereits bewegt: den Lamorghini Huracan Evo Spyder. Für die rampstyle #22 hat unser Kult-Autor Kurt Molzer den Frischluft-Donnerkeil mal ganz ungeniert in den roten Grenz-Bereich gejagt. Und dabei einiges über sich und seine Vergangenheit gelernt. Zum Beispiel, dass seine Leidenschaft für die Marke Lamborghini nach wie vor ungebrochen ist. Und dass er eben diese Leidenschaft im Grunde seinem Wellensittich Seppi zu verdanken hat. Aber dazu bald mehr. In der rampstyle #22.

Honda e

Mailand oder Madrid? Hauptsache Honda e! Denn mit dem wendigen Elektrofahrzeug ist es egal, welche Stadt man unter die Räder nimmt. Im Urbanen fühlt sich der klar gezeichnete Kleinwagen besonders wohl, aber auch sonst überzeugt der Japaner dank spritzigem Antrieb und einem Interieur, das großen Wert auf Infotainment und Konnektivität legt. Bis zu vier Personen finden in dem gerade einmal 3,89 Meter langen E-Auto Platz. Und für den besonderen Zen-Moment gibt’s sogar einen japanischen Garten an Bord. Rein virtuell, versteht sich.


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