Text: Michael Petersen
Bild: SSSZphoto
6 min

MINI John Cooper Works: Adria International Raceway

Monza bei Milano. Die Mille Miglia von Brescia über Rom zurück nach Brescia. Mugello in der Toscana und, ja natürlich, die legendäre Piste der Targa Florio, 72 Kilometer über und durch Siziliens Berge. Wir stellen den MINI John Cooper Works auf die Zielgerade des Adria International Raceway.

ADRIA – INTERNATIONAL – RACEWAY. Wo soll der sein? An der Adria natürlich. Etwas genauer bitte! Okay: 60 Kilometer südlich von Venedig, 295 Kilometer östlich von Milano. International? Klar, die DTM ist hier gefahren, 2003, 2004 und 2010. Sieger Christijan Albers, Matthias Ekström und Timo Scheider. Uns interessiert nur ein Wort: Raceway! Der MINI John Cooper Works in seinem Element. So wie John Coopers Mini in Thruxton/GB. Viele Kurven, eng und noch enger. Der Asphalt ist gut. Da interessiert es nicht, dass die Boxen den Charme vergangener Jahre versprühen, die Leitplanken nicht von Tecpro-Barriers geschützt sind wie in der Formel 1. Und auch nicht, dass Giulio, der einzige Streckenposten on duty, alles über Rennsport weiß, aber nicht mehr so gut zu Fuß ist. Pure driving. Auf diesen 2,702 Kilometern kann man alles aus seinem MINI John Cooper Works herausholen. Spät anbremsen, spät einlenken, agil ums Eck, früh beschleunigen. Und alsbald folgt das nächste Vergnügen, sprich die nächste Kurve. Präzision Runde um Runde. Monza bietet solche Kurven nicht. Für den MINI ist der Adria International Raceway die erste Adresse. International? Klar, dafür sorgt der MINI ganz von selbst.

»I suppose I was already something of an old hand when Roy Salvadori and I took the prototype MINI for testing at Monza…«

»…Its potential was not lost on the Italian cognoscenti; Ferrari’s chief engineer, Aurelio Lampredi, remarked: ‘I’d shoot myself if that isn’t the CAR OF THE FUTURE!’« John Cooper

to be continued…

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