Text: Tom M. Muir
Bild: Matthias Mederer
1 min

Nismo: Die japanische Art Hallo zu sagen

Nissan erklärt den Nismo-Effekt. Eindrucksvoll und nachhaltig. Eine Schulstunde mit dem Wunsch zum Nachsitzen.

Nismo. Das ist neu, das ist frisch und das will entdeckt werden. Nismo ist in seiner Heimat Japan ein gelernter Begriff wie hierzulande die M-GmbH, AMG, die quattro GmbH oder »kein Tempolimit«. Und in dieses Selbstverständnis will sich jetzt auch Nismo einreihen.Den ersten Versuch auf dem deutschen Markt mit dem Juke und Zehn-Zusatz-PS darf man gelassen als japanische Eigenart werten, sich stets möglichst dezent und freundlich vorzustellen. Doch mit dem 370Z Nismo wird jegliche Zurückhaltung abgelegt. Wer Charakter hat, schert sich bisweilen einen Dreck um Tradition oder Etikette.Der 370Z Nismo macht schon im Stand mit seinen beiden armdicken Endrohren, den fiesen Kantscheinwerfern, Spoilern und Schwellern rundum klar: »Wenn du nett plaudern willst, geh beichten! Wenn du vorher noch sündigen musst, bist du hier genau richtig!« Noch brachialer kommt aus Fernost eigentlich nur der GT-R Nismo daher. Aber das ist ein anderes Unterrichtsfach. Höchste Zeit für eine Lehrstunde. Also ab auf die Rennstrecke. Den kompletten Trackday im Nissan 370Z Nismo in Silverstone gibt's in der ramp 29 »All You Can Wish«.

NISSAN 370Z NISMO

Motor: V6-Saugmotor Hubraum: 3.696 ccm Leistung: 344 PS (253 kW) Max. Drehmoment: 371 Nm bei 5.200 U/min Beschleunigung 0-100 km/h: 5.2 s Vmax: 250 km/h

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