ramp #53 - Paradise Is Half as Nice

Fokussieren wir uns auf das Positive, die Freude am Leben, die Lust am Gestalten der Dinge. Plötzlich gehört die Welt uns, die Zukunft sowieso. Wie damals Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre. Ein Heft, das diesen Spirit dieser Jahre aufleben lässt und zugleich in die Jetztzeit übersetzt.
Text Michael Köckritz
Bild ramp.pictures

Wer braucht schon ein Paradies? So ein Himmel auf Erden ist doch viel lustiger. Näher, greifbarer, vor allem machbar. Liegt nur an uns. Wir nehmen wahr, was wir erwarten. Optimismus und gute Laune werden zur Einstellungssache. Also fokussieren wir uns auf das Positive, die Freude am Leben, die Lust am Gestalten der Dinge. Plötzlich gehört die Welt uns, die Zukunft sowieso. Future Mind.

Wie damals Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre. Der Wille, die Welt zu verändern. Für eine bessere Zukunft. Die Stimmung lebte wesentlich von einem Zukunftsoptimismus. Ein Grundvertrauen in die Welt und in das Funktionieren der vom Menschen geschaffenen Technologien und Systeme beflügelte Phantasie und Hoffnungen. Alles lockte zukunftsweisend mit einem bunten Horizont an wunderbaren Möglichkeiten. Alles schien möglich. Mit Mut in Verbindung mit der Freude an der Rebellion wurde es das dann auch. Apple, Microsoft und Computerspiele erblickten die Welt. Die Concorde und die Landung auf dem Mond, der Mini-Rock. Autos wie Lamborghini Miura und Lamborghini Countach gab es als vergnügliche Zugabe.

Ein Heft, das diesen Spirit dieser Jahre aufleben lässt und zugleich in die Jetztzeit übersetzt. Immer gerne verbunden mit der Frage nach dem »Warum«, dem wirklichen Sinn. Offen, lebens- wie farbenfroh-bunt. Außerdem locken ja deutlich Frühling und Sommer, Sonne und Wärme und das Blau des Himmels. Unsere Autos, Motor- und Fahrräder wie Neugierde und Sinne in Alarmbereitschaft.

Viel Vergnügen mit ramp #53!




»Frozen Berry Metallic«: im Auge des Taycan

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Hildegard Wortmann über Vorsprünge und den Audi e-tron GT

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Als wir unserem Autoren Kurt Molzer den McLaren 600LT Spider wegnahmen, war er sehr traurig. Darum stellten wir ihm einen Porsche 911 Turbo S vor die Tür. In aufmunterndem »Racinggelb«. Das half ganz gut.

→ ramp #53 – jetzt erhältlich!


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Till Brönner: der Jazz-Abenteurer

Wer mit guter Musik Erfolg hat, braucht sich um Etiketten nicht zu kümmern. Die hängen ihm andere schon von alleine an – sowohl die guten als auch die schlechten. Till Brönner kann davon ein Lied trompeten. Zum 50. Geburtstag des Jazz-Abenteurers, Fotografen und Dressman lesen wir nochmal nach, was Brönner in der rampstyle #9 zu sagen hatte.

Parkhaus? Arthaus!

Vor 120 Jahren eröffnete in der Denman Street in London das erste Parkhaus der Geschichte. Seither hat sich viel getan: Die öffentlichen Garagen sind gewachsen und wandelten sich vom Zweckbau zum Architekturstatement. Und manche sind wie das Parkhaus Züblin in Stuttgart sogar zur Kunstgalerie geworden. Ein Besuch mit dem 911 Speedster.