rampstyle #24 – Ich bin (cool)

Alles soll cool sein, alle wollen cool sein. Die Begriffe Cool und Coolness begegnen uns gerne als Modewort und dabei ebenso inflationär wie unscharf. Zugleich begeistert Coolness aber als selbstbewusste Attitüde und als stilsichere Ästhetik. Hier vereinfacht Coolness. Auf das Wesentliche. Entspannt, unaufgeregt. Die pure Reinform.
Text Michael Köckritz
Bild ramp

Cool begegnet man den Dingen ruhig, mutig und freundlich abgeklärt-elegant, und wer augenzwinkernd über sich und eine auf- bis überregte Welt herzlich lachen kann, lebt Coolness als wunderbar entspannte Haltung. Wie überhaupt Humor immer als geniale Strategie greift, wenn man den Überblick behalten will. Denn auch darum geht es hier.

Coolness begegnet uns also aus gutem Grund als begehrliches Sehnsuchtsphänomen – in einem Spannungsbogen auch etwas entrückt, sogar wenn sie greifbar scheint. Das ist Teil der Faszination und guter Ausgangspunkt für eine sinnlich-vergnügte Spurensuche. Blöderweise steht aber schon einmal fest: Cool ist man – oder man ist es leider nicht. Wer cool sein will, hat schon verloren. Mindestens wird’s peinlich.

Also probiert man es unverkrampft und nähert sich der Angelegenheit mit etwas guter Laune.



Exklusiv im Interview: Bryan Adams

Bryan Adams hat Millionen von Alben verkauft und brennt für die Fotografie, wie man schnell merkt. Gute Gelegenheit, gleich ein paar hervorragende Bilder von ihm zu zeigen. (Unser Favorit: die Queen!)

Prof. Pörksen und die sinnvolle Aufregung

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen beschäftigt sich hauptberuflich mit Empörung. Die er an der richtigen Stelle wichtig findet. Coolness hingegen nicht so. Da hätten Professoren eh verloren, meint er.

Credit: Albrecht Fuchs




Keanu Reeves Reloaded

Keanu Reeves ist mehr als nur ein Actiondarsteller, und er ist mehr als nur freundlich. Genau durch diese Kombination hat sich der 57-Jährige etwas bewahrt: echte Coolness.

Giorgio Armanis Revolution

Man muss dem italienischen Designer schon allein dafür dankbar sein, dass er Männer von Kasten-Jacketts erlöste. Trotzdem kann eine Begegnung mit ihm traurig machen.

Credit: picture-alliance/akg images




Cool. Cooler. 69er Charger

Als unser Autor Kurt Molzer in den Charger einstieg, kurbelte er das Fenster herunter. Das Wetter war egal, denn der, der dieses Auto fährt, spürt keine Kälte. (Und hat’s auch nicht so mit Parkverboten.)

Der Barkeeper der Stars

Wenn auf der Insel Mustique jemand Cocktails für Kate Moss und Mick Jagger mixte, sollte man nach seiner Lebensgeschichte fragen. Sein Name ist Basil Charles.

Credit: Ulf Lippitz




Simply. Beautiful.

Es gibt ziemlich viele Möglichkeiten, um eine echt gute Zeit zu haben. Leider gibt es aber nicht mehr so viele ikonische Uhrenmodelle, um sie zu messen, weswegen es gut ist, sie zu kennen.

Was Marken cool macht

Professor Caleb Warren wollte wissen, warum Menschen bestimmte Dinge kaufen. Der häufigste Grund: Sie fanden die Sachen cool. Dann begann er zu forschen.




Die Raum-Zeit-Kapsel

Ein Outdoor-Homeoffice in Schweden mit dem Hyundai Ioniq 5. Und der skandinavische Stil als feine Coolness-Note. Schön kalt ist es dort auch.

Till Brönners Cool Jazz

Cool Jazz ist keine kühle Musik, stattdessen steht der Begriff »cool« für eine unaufgeregte Grundhaltung. Die wir auch vom Musiker und Fotografen Till Brönner kennen. Ein Gespräch.





+++ Außerdem in rampstyle#24: Interviews mit Regisseur Ridley Scott und Schauspieler Ryan Gosling. Unsere neue Rubrik By the Way mit Bond-Girl Ana de Armas, Designer Tom Ford und vielleicht echter Kunst von Andy Warhol. Und: Bernhard Bauer, Geschäftsführer SEAT Deutschland, über den ersten deutsche Flagship Store von CUPRA in München +++


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ramp #56 – Alles zu seiner Zeit

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