rampstyle #25 – Keep It Simple and Smart

Die Welt ist kompliziert genug. Also halten wir Dinge einfach mal ... einfach. So wie es das »KISS«-Prinzip besagt. Der Heft-Titel »Keep It Simple and Smart« war somit schon einmal fein definiert. Wenn sich dazu auch noch die Chance ergibt, dass die kanadische Rock-Legende Bryan Adams exklusiv für uns den Singer-Songwriter James Bay fotografiert, dann musste das ein Cover sein. So einfach. Und smart.
Text Michael Köckritz
Bild ramp

Wir erleben unsere Welt nicht nur als ziemlich kompliziert, sondern auch als äußerst komplex. Und während sich komplizierte Systeme durch definierte Verbindungen einzelner Elemente anbieten, gilt das leider nicht für komplexe Systeme. Hier ist alles unvorhersehbar.Und wir? Sind mehr oder weniger fröhlich mittendrin.

Superriesenkomplexmist.

Einfach ist anders. Oder? Genau! Wir sehen einmal näher hin – und entdecken die Faszination von minimalistischen Lösungen. Kurz, es gilt KISS: »Keep ist simple, stupid«, »stupid« hier mit der wohlgemeinten Bedeutung »Sei nicht so blöd, Dir den Kopf zu zerbrechen, wenn es auch einfach geht!«.

Das Akronym verdanken wir Clarence Johnson, einem Flugzeugkonstrukteur bei Lockheed Martin Skunk Works, der seinen Ingenieuren auftrug, ein Düsentriebwerk zu entwickeln, das mit den einfachsten Werkzeugen von durchschnittlichen Mechanikern gewartet werden kann. Hat dann wohl auch geklappt. So gesehen darf man KISS als geniales Prinzip im Sinne von »Keep ist simple and smart« verstehen. Na ja, und wir widmen der Angelegenheit jetzt ein komplettes Heft. Ganz einfach.



Der Musiker: James Bay.
Der Fotograf: Bryan Adams.

Der »Rolling Stone« feierte James Bay mal dafür, dass er Singer-Songwriter-Traditionen neu belebt, im Gespräch bestätigte der britische Musiker auch seine Vorliebe für einfache Musik. Im Vorwege dachten wir, dass es ideal wäre, wenn Bryan Adams ihn fotografiert. Das fand Bryan auch.

Der glückliche George Clooney

Er ist einer der größten Hollywoodstars, auch weil
der 60-Jährige über eine seltene Mischung aus Coolness und Selbstironie verfügt.
Besonders machen ihn auch die Regeln, nach denen er lebt. Eine heißt: Sei dankbar, es war nur Glück. Ein Interview.

Credit: Sam Jones / Trunk Archive




The One and Only: Tom Ford

Der Glamour und die Coolness der 90er, dazu die erste Luxusmarke des 21. Jahrhunderts. All das haben wir Tom Ford zu verdanken. Eine Hommage an den Mann, der uns begeistert, weil er mit seinem Anspruch eine wunderbare Stilsicherheit definierte.

Exklusiv im Interview: Ewan McGregor

Die einen kennen den schottischen Schauspieler aus den »Star Wars«-Filmen oder als passionierten Motorradfahrer. Aber dann gibt es noch den Mann, dem Umweltschutz wichtig ist und auch deshalb den brandneuen ID. Buzz schätzt.

Credit: Ingo Barenschee für VW




Wie wohnt Sir Paul Smith?

Im Westen Londons steht ein Haus, gebaut in der Mitte des 19. Jahrhunderts, hier lebt der britische Designer Sir Paul Smith. Und weil man jemanden nirgendwo besser kennenlernen kann als zuhause, sind wir ihm dort begegnet.

Besser denken mit Daniel Kahneman

Wenn ein Klassiker brandaktuell ist, dann »Schnelles Denken, langsames Denken« von Daniel Kahneman.
Im Interview beschrieb der Nobelpreisträger dann auch messerscharf die blinden Flecken in seinem eigenen Denken.

Credit: Daniel Kahnemann




Ehrliche Arbeit im De Tomaso Pantera

Autofahren in Reinform, mit Kuppeln und Schalten, ohne Servolenkung und elektronische Fahrhilfen? Ja, das gibt es noch. In diesem Auto. Und unser Autor Kurt Molzer spürt das nicht nur am eigenen Leib, sondern schreibt auch noch darüber.

Komplett komplex: Christian Ankowitsch

Christian Ankowitsch schrieb das Buch »Die Kunst, einfache Lösungen zu finden«, daher riefen wir ihn schnell mal an. Das Gespräch mit ihm wurde komplizierter als gedacht, aber so unterhaltsam wie vermutet.

Credit: Josef Fischnaller




Klare Ansage: Quentin Tarantino

Der Regisseur ist schon zu Lebzeiten eine Legende, dabei beruht seine Karriere auf einfachen Prinzipien, wie uns der 59-Jährige im Interview erklärte. Sie lauten: Vertrauen, Wissen und Wille.

Einfach konsequent: Ana de Armas

Im Gespräch erzählte die Schauspielerin (die zuletzt als Bond-Girl Daniel Craig an die Wand spielte), dass sie noch immer gerne barfuß läuft, und scharfe Steine sie nicht davon abhalten, ihr Ziel zu erreichen. Wir fanden:
Das beschreibt die gebürtige Kubanerin sehr genau.

Credit: Thomas Whiteside / Trunk Archive




Peter Garrett zeigt Haltung

Den Hit »Beds Are Burning« von Midnight Oil haben noch viele im Ohr, was aber nicht alle wissen: Der Frontmann der australischen Rockband ist studierter Jurist und war auch Minister in der australischen Regierung.



+++ Außerdem in rampstyle#24: Ein Gespräch mit Yannick Michot, Geschäftsführer Patek Phillipe Deutschland. Porsche 718 Cayman GT4 RS: Alles mal andersherum und darum goldrichtig. Mark Aurel und der Cyborg-Delfin: ein nächtliches Interview mit Schriftsteller und Psychiater Tade Thompson. Siebzehnfaktorauthentifizierung: Erheiterndes von Horst Evers. Das Zeug zur Macht: Lutz Fügener über vermeintliche Kontrolle, Risiken und Nebenwirkungen. +++


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