Science statt Fiction: die MIND SHIFTER

Genug geredet, hier wird zukunftsweisende Mobilität nicht nur gedacht, sondern richtig gut gemacht: Die SHIFT Mobility war nicht nur ein lebendiges Ideenfestival, sondern prämierte mit dem MIND SHIFTER Award auch wegweisende Konzepte und Projekte. Und weil wir von ramp das richtig inspirierend finden, haben wir auch gerne in der Jury mitgemacht.
Text Bernd Haase
Bild Presse

Es gab eine Zeit, da wucherten im automobilen Kosmos die unglaublichsten Ideen nur so vor sich hin. Raketenautos? Klar! Atomantrieb? Was sonst? In Ordnung, die Zeit der fortschrittsgläubigen wie technikversessenen 50er und 60er-Jahre ist lange vorbei. Der unbedingte Wille, Neues zu schaffen, blüht aber farbenfroher denn je. Wobei heute weniger Fiction gefragt ist, sondern mehr Science. Es geht nicht mehr um zügellose Grenzüberschreitungen, sondern um nachhaltige Intelligenz.

Wie vielfältig in diesem Bereich gearbeitet wird, zeigte nicht zuletzt der MIND-SHIFTER Award für innovative Geschäftsideen, veranstaltet von der Innovationskonferenz SHIFT Mobility im Rahmen der IFA Berlin. Zehn Bewerber schafften es ins Finale und stellten ihre Konzepte vor. Der Sieg ging an das vollelektrische Mikro-Auto CT-1 des israelischen Start-ups „City Transformer“. Es kann auf Knopfdruck seine Spurweite auf einen Meter reduzieren und sich so beengten urbanen Platzverhältnissen anpassen, beispielsweise beim Rangieren und Parken. Mit diesem Konzept will „City Transformer“ das städtische Verkehrschaos eindämmen und auf den Straßen mehr Platz schaffen. Das Fahrzeug benötigt deutlich weniger Ressourcen in der Herstellung sowie in der täglichen Nutzung.

ramp war übrigens nicht nur Medienpartner der SHIFT Mobilty, sondern mit Creative Directorin Nadine Hanfstein auch in der hochkarätigen Jury vertreten.

Auch aus Berlin und München kamen pfiffge Ideen, die es ins Finale geschafft haben. Das wuselige, halbautonome wie emissionsfreie Dreirad THEO zum Beispiel hat das Zeug dazu, die letzte Meile der Lieferkette nicht nur in Berlin zu revolutionieren. Und die Münchener Stapelkünstler von VePa – die Abkürzung steht für »Vertical Parking« - bauen auf einer Fläche von zwei Autos Stellplätze für zwölf Fahrzeuge. Und das flexibel wie nachhaltig zugelicht.

Ins Halbfinale haben es sieben weitere Ideenschieden geschafft: RadSee (4D-Radar, Israel), ParcelP (energieeffiziente Paketlogistik, Bremen), DirecTrainSystems (optimierte Bahnlogistik, Israel), Second Ride (Elektro-Umbaukits für Mopeds, Berlin), recyclehero (Abholservice für Wertstoffe Hamburg), 2roam (innovative Buslogistik, Hamburg), Vesputi GmbH (Software für ÖPNV-Integration, Leipzig).

ramp war übrigens nicht nur Medienpartner der SHIFT Mobilty, sondern mit Creative Directorin Nadine Hanfstein auch in der hochkarätigen Jury vertreten.


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