Trink-Kultur

Die Homebar galt einst als Inbegriff der Lässigkeit, geriet dann ein wenig in Schieflage, nun feiert sie ihr stilvolles Comeback. Und: Hier könnt ihr eine voll ausgestattete Homebar von Tanqueray gewinnen.
Text Iris Soltau
Bild Tanqueray

Frank Sinatra und Dean Martin taten es, Bing Crosby sowieso – die Rede ist vom gepflegten Drink an der Hausbar. Schon Anfang der 30er-Jahre wurde sie in einer Zeitschrift als »Erfindung der Neuzeit« erwähnt, spätestens in den 50er- und 60er-Jahren feierte die Bar im eigenen Heim ihren Siegeszug. Homedrinking war angesagt, die Flaschen waren voll, die Damen und Herren heiter.

In bundesdeutschen Wohnzimmern trat sie zuerst in Form eines Globus auf, der in seinem Inneren Platz für Spirituosen bot. Für die italienische Firma Zoffoli war die hochprozentige Erdkugel ein Verkaufsschlager, Besitzer wie Gäste tranken sich im wahrsten Sinne durch die Welt. In den 70ern folgte dann der Partykeller-Boom: ein verräucherter, oft holzvertäfelter Saloon mit Lichtorgel, Clubaschenbecher und fragwürdigen Getränken wie Kirschlikör und Apfelkorn, die nicht unbedingt von Weltoffenheit, aber doch zumindest von unbedingtem Willen zur Fröhlichkeit zeugten.

Und heute? Feiert die stilvolle Homebar ihr Comeback. Was zum einen daran liegt, dass man heute weiß, was einen guten Drink ausmacht. Auf Gin-Tasting-Abenden wird das Wissen um den Wacholderschnaps erweitert, oder man probiert neue Whiskys von kleinen Manufakturen aus und experimentiert mit unbekannten Aromen. Gerne eben auch in den eigenen vier Wänden, wobei man dabei ein paar Punkte beachten sollte: Die Bar gehört dahin, wo alle sind. Etwa in die Nähe des Esstisches, wo genügend Arbeitsfläche zur Verfügung steht. Hier kann man die Drinks vor den Augen der Gäste zubereiten und gleichzeitig plaudern. Perfekt ist ein kleiner Getränkewagen, der immer dahin geschoben wird, wo er gebraucht wird. Die Spirituosen sollten nur nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, weil das den Geschmack verändert.

Und heute? Feiert die stilvolle Homebar ihr Comeback. Was zum einen daran liegt, dass man heute weiß, was einen guten Drink ausmacht.

Das Herzstück einer guten Hausbar sind qualitativ hochwertige Spirituosen, Säfte und Filler. Drinks wie Gin Tonic, Gin Fizz oder Gimlet eignen sich gut für Anfänger, daher sollte man immer einen guten Gin parat haben. Zum Beispiel den Klassiker von Tanqueray, der mit seinen vier klassischen Aromen – Wacholder, Koriander, Angelika und Süßholz – die perfekte Basis für Cocktails bietet.

Das wichtigste Arbeitsgerät ist der Shaker. Zusätzlich benötigt man einen Strainer (Barsieb), der das Eis beim Ausgießen zurückhält. Messbecher (Jigger), Rührglas mit Barlöffel und ein Eisbehälter samt Eiszange komplettieren die Hausbar. Außerdem sollten ein Schneidebrett und ein scharfes Messer vorhanden sein. Was dann noch fehlt? Gut gelaunte Gäste und die richtige Musik. Natürlich was von Sinatra, ist ja klar.

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