Raffael Nadal: Uhr. Satz. Sieg.

Über den Performance-Anspruch einer Uhr, die Rafael Nadal während eines wichtigen Tennismatches am Handgelenk trägt, ist eigentlich alles gesagt. Ein paar Dinge kann Peter Harrison, CEO von Richard Mille EMEA, dann aber doch noch erklären.
Text Matthias Mederer
Bild Getty Images

Zum Aufstehen braucht Peter Harrison streng genommen gar keine Uhr. Es ist zehn Minuten nach sechs Uhr am morgen. »Ich bin ein Frühaufsteher. Ich beginne meinen Tag lange bevor andere Menschen aufwachen. Und ich liebe diese Stunden am frühen Morgen.«

Vor 21 Jahren gründete Richard Mille zusammen mit seinem Geschäftspartner Dominique Guenat die Uhrenmarke Richard Mille. Da beide eine ausgesprochene Leidenschaft für Uhren, Rennsport und Autos teilten, schrieben sie sich Funktionalität, Performance und Experimentierfreude auf die Fahne. Und dieser Anspruch wird bei Richard Mille sehr ernst genommen. So ernst, dass sich am Ende sogar Rafael Nadal bereit erklärt, eine Richard Mille während eines Grand Slam-Finales am Handgelenk zu tragen. »Wir respektieren als junge Marke die Tradition des Savoir-faire des Uhrenhandwerks und verbinden sie mit Innovationen des 21ten Jahrhunderts«, sagt Harrison. Gerade im Bereich Materialforschung geht Richard Mille den weiten Weg. Eine Kooperation mit McLaren brachte so dank dem Einsatz von Karbon mit dem RM 50-03 den leichtesten Tourbillon-Chronografen heraus, der jemals produziert wurde. Persönlich trägt Harrison eine RM 004 All Gray am Handgelenk. »Eine Ikone mit meiner Meinung nach perfekten Proportionen.«

Peter Harrison ist die Erfolgsgeschichte von Richard Mille von Beginn an mitgegangen. »Ich habe dabei geholfen, die Marke von der Idee über ein Konzept in die Realität umzusetzen. Ich entwickelte ein Vertriebsnetz und bin heute direkt für Verkauf, die Marke, den Vertrieb und natürlich die Mitarbeiter und Kunden zuständig.« Mehr als hundert Menschen arbeiten heute in 15 Ländern für Richard Mille. »Auch diese Entwicklung steht unter demselben Performance-Anspruch wie die Produkte selbst.«»Ich denke an zahllose Dinge gleichzeitig, und es gibt keine Tage, die im Büro beginnen und auch dort enden. Ich will immer einen Schritt voraus sein.« Als Ausgleich hilft Harrison die Familie. Hier schaltet er ab, reflektiert, überdenkt. »Live, laugh and be merry«, wie die Engländer sagen.


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