Zeitlose Sportwagen-Faszination für die Elektro-Zukunft

Mit dem Mark Zero von Piëch feiert eine neue Sportwagenmarke in Genf Weltpremiere, um schön daran zu erinnern, was wir uns immer von einem Sportwagen wünschen werden: ein echtes Fahrerlebnis.
Text Bernd Haase
Bild Piech

Die ersten Skizzen zeigen ein Sportcoupé mit langer Fronthaube, zurückgesetztem Greenhouse und knackigem Heck. Muskulös über den Rädern, fein tailliert dazwischen. Vor allem in der Heckansicht schwingt ein lässiger Retro-Charme mit. Kurz: Der Piëch Mark Zero macht definitiv Lust auf die Weltpremiere.

Die erste Studie des deutsch-schweizerischen Automobilherstellers Piëch Automotive wird am 5. März auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf vorgestellt werden. Die Idee dahinter ist so einfach wie bestechend. „Wir haben einen Sportwagen entworfen, wie wir ihn uns selber wünschen“, kündigt Toni Piëch, einer der beiden Co-Geschäftsführer, jetzt in einer Pressemeldung an.

Das Ergebnis ist ein rein elektrischer GT mit 500 Kilometern Reichweite nach WLTP. Den Kern bildet ein neuer Zelltyp, der deutlich höhere Stromflüsse beim Laden und Entladen zulässt und dabei kaum Wärme erzeugt. Dadurch können die Batterien vollständig luftgekühlt werden und es wird zusätzlich Gewicht gespart. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs soll unter 1.800 Kilogramm liegen. Neben der einmalig kurzen Ladedauer wird eine besonders effiziente Rekuperation gewährleistet. Durch die Position der Batterien im Mitteltunnel sowie auf der Hinterachse werde beim Mark Zero eine Achslastverteilung und ein Fahrverhalten erreicht, wie dies bisher klassischen Sportwagen mit Verbrennungsmotor vorbehalten war. Das Package ermögliche eine Sportwagen-typisch niedrige Sitzposition sowie ein präzises Handling mit unmittelbarer Rückmeldung an den Fahrer.

„Unser Ziel ist es, das emotionale Fahrerlebnis mit allen sinnvollen Optionen modernster Technologien ideal zu unterstützen. Die Technik soll dem Fahrer helfen, ihn aber nicht ablenken. Denn es geht um das richtige Sportwagen-Feeling“, verspricht der andere Co-CEO, Rea Stark Rajcic.

Wir nehmen ihn gerne beim Wort. Und freuen uns auf den Mark Zero in Genf.


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