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DRM-Titel: Mach’s noch einmal, ŠKODA

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Maximilian Balázs

Sieben Titel in der Deutschen Rallye Meisterschaft und damit die erfolgreichste Automarke in der Geschichte der DRM – der geborene Gewinner. Doch niemand kann mir erzählen, dass dies eine reine Leistung der Technik ist. Als Medienpartner von ŠKODA waren wir beim Saison-Finale hautnah dabei und erlebten die 3-Städte-Rallye als Teil des Teams.

Die Anspannung war deutlich zu spüren. Der Titel noch nicht in der Tasche. Aber zum greifen nah. Wie uns der Motorsport in all seinen Facetten gelehrt hat, soll man den Tag niemals vor dem Abend loben. Vor jedem Start zu den einzelnen Wertungsprüfungen wird der Fabia R5 durchgecheckt. Aufgebockt. Räder ab. Bremsen okay? Neue Reifen! Spur nachstellen? Noch schnell die Scheiben gereinigt! Nichts, aber auch gar nichts will man dem Zufall überlassen. Das Team arbeitet wie ein Uhrwerk. Jedes Teammitglied kennt den Ablauf. Jedes Teammitglied hat seine Aufgabe. Doch sobald sich Fabian Kreim und sein Copilot Frank Christian im Fabia R5 auf den Weg zur nächsten Wertungsprüfung machen, scheinen Sie fast unerreichbar. Die einzige Verbindung zum Team: Funk.

Besonders nach Einbruch der Nacht sorgte dies für ein flaues Gefühl. Die beiden Piloten fahren aus dem Zelt. Der Fabia R5 verschwindet in der Dunkelheit. Nun kämpfen sie für den Sieg – irgendwie heroisch. Bis zur Rückkehr der Schützlinge starrt das Team auf den Bildschirm und analysiert die Zeiten von Kreim und Christian. Scheinbar simple Zahlen. Aber diese können auf Ausfälle hinweisen, etwa auf einen technischen Defekt oder gar einen Unfall. Die Anspannung lässt nicht nach. Die 3-Städte-Rallye geht über zwei Tage und um es kurz zu machen: Fabian Kreim und Frank Christian sind zum zweiten Mal in Folge deutscher Rallyemeister. Für ŠKODA war es ein Doppelsieg auf Platz 1 und 2.

Professionell? Ja. Emotionslos? Fehlanzeige! Man schimpft über die Professionalisierung im Motorsport, über Fahrer ohne Charakter und darüber, dass diese in zunehmendem Maße von den Marken vereinnahmt werden. Der Enthusiasmus aber spricht eine andere Sprache, zeigt geradezu das Gegenteil. Man muss gemeinsam für die Sache kämpfen, denn die Konkurrenz ist stark. Sehr stark. Und dann ist da dieser eine Moment, in dem Fabian Kreim als frisch gebackener Meister seinem Teamchef Andreas Leue in die Arme springt. Das sieht für mich eher nach Vater und Sohn aus, denn nach Chef und Angestelltem. Eine große Familie eben. Eine Familie mit demselben Ziel. Und wir sind als Medienpartner ein Teil davon.

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