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Wüsten-Schlitten: die Ducati Scrambler Desert Sled

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Horst von Saurma

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Presse

Bei der jüngsten Scrambler-Variante von Ducati, der Desert Sled, handelt es sich um eine, wie der Hersteller betont, »Easy Offroad«-Enduro im Stil der kalifornischen Stollenmotorräder aus den Siebzigern. Schwere Cross-Einlagen sind nicht ihr Ding, wohl aber reizt ihr »Dirt, Fun and Style«-Auftritt zu Ausfahrten der besonders unterhaltsamen Art. Da fühlten wir uns natürlich direkt angesprochen. Und herausgefordert. Konkret: zu einem Night Ride im Ruhrpott. Dazu dann mehr in der kommenden ramp, die ab dem 14. Dezember an den Kiosken liegt. Ehe wir uns in der Winterausgabe der Fahrpraxis widmen, liefern wir vorab schon mal den theoretischen Unterbau.

Der »Wüsten-Schlitten« (engl.: Desert Sled) tritt mit verstärktem Rahmen, größerem 19 Zoll-Vorderrad, längeren Federwegen, solidem Motorschutz und nicht zuletzt mit einem für diese Gattung typischen Schutzgitter vor dem Scheinwerfer an. Der luftgekühlte 800ccm-Zweizylinder leistet 75 PS und beschleunigt die vollgetankt 210 kg schwere Groß-Enduro auf 190 km/h. Das Fassungsvermögen des wunderschönen, alten Vorbildern nachempfundenen Tropfentanks beträgt aber lediglich 13,5Liter, was die Reichweite etwas einschränkt. Etwas längere Beine sind auch nicht von Nachteil: Die Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter. Der Preis der Ducati Scrambler Desert Sled: 10.990 Euro.

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