Da lauert was: Der Bentley Mulliner Batur auf dem Sprung nach vorn

Nur 18 werden ihn besitzen, und jeder ist einzigartig, Mulliner sei Dank: der Bentley Mulliner Batur. Ultimativ in seiner Kraftentfaltung. Visionär in seinem Design. Und ein würdiger Schlussakt für Bentleys W12.
Text Bernd Haase
Bild Bentley

Das nennen wir mal Gentleman-like: Der gute, alte W12 von Bentley wird zwar demnächst in den Ruhestand geschickt, weil die jungen Wilden mit stromelektrischer Energieversorgung vehement nach vorne drängeln. In seiner letzten Inkarnation zeigt sich der Zwölfzylinder nämlich nicht nur von seiner stärksten Seite, sondern kleidet sich darüber hinaus in Gestalt des Batur mit einem Design, das einerseits Lust auf das Jetzt macht und andererseits die Vorfreude auf seine Nachfolger steigert. Überflüssig zu sagen, dass es sich dabei um eine äußerst exklusive Angelegenheit handelt – gerade einmal 18 Exemplare werden gebaut.

Aber der Reihe nach: Bentley hat im August auf der Bentley Signature Party auf der Monterey Car Week vor fast 500 Gästen den Mulliner Batur enthüllt. Es ist der bisher leistungsstärkste Bentley mit einer 740+ PS-Version des ikonischen, handmontierten 6,0-Liter-W12-Motors mit Doppelturboaufladung. Die Motorleistung wird mit dem fortschrittlichsten Bentley-Fahrwerk aller Zeiten kombiniert, das über eine auf Speed abgestimmte Luftfederung, eine aktive elektrische Wankstabilisierung, eLSD, eine Vierradlenkung und Torque Vectoring verfügt.

»Eine lange Motorhaube war schon immer ein Zeichen von Kraft und Prestige.«

Andreas Mindt

Soweit die Evolution. Die Revolution steckt im Design. Dafür haben sich Andreas Mindt und sein Designteam von der Tierwelt inspirieren lassen: »Stellen Sie sich einen Löwen oder Tiger vor, der in Angriffsposition im langen Gras liegt. Diese kraftvolle Form – die ultimative Kraft im Ruhezustand, die auch im Stand schnell wirkt – ist die Grundlage für unsere Neuinterpretation der klassischen Bentley-Kraftlinie und -Vorderkante«, erklärt Bentleys Director of Design. »Ruhende Tierhaltung« nennen sie das im Bentley-Designstudio. Es braucht nicht viel Fantasie, sich das Fauchen des W12 im Geiste hinzuzudichten.

Aber Mindt ist noch nicht am Ende mit seinen Ausführungen. Da gibt es nämlich noch ein zweites Schlagwort: »endlose Motorhaube«. Mindt: »Eine lange Motorhaube war schon immer ein Zeichen von Kraft und Prestige. Zu unseren neuen Designmerkmalen gehört eine Linie, die sich von der Motorhaube über die gesamte Länge des Fahrzeugs erstreckt, die Motorhaube mit der Karosserie verbindet, das Fahrzeug lang und schlank macht und der Frontpartie eine gestreckte Proportion verleiht.« Dadurch rückt der Schwerpunkt nach hinten, die Masse scheint auf den Hinterläufen zu ruhen, die nur darauf warten, diese nach vorne zu wuchten.

»Zu unseren neuen Designmerkmalen gehört eine Linie, die sich von der Motorhaube über die gesamte Länge des Fahrzeugs erstreckt, die Motorhaube mit der Karosserie verbindet, das Fahrzeug lang und schlank macht und der Frontpartie eine gestreckte Proportion verleiht.«

Andreas Mindt

Auch am Kühlergrill wurde Designerhand angelegt: Er ist niedriger und aufrechter, wirkt dadurch dominanter, was in den Augen Mindts Selbstbewusstsein ausdrückt und für einen luxuriösen Auftritt sorgt. Aber in der dieser Hinsicht hatte Bentley ja schon immer die Kühlerhaube vorn. Die neuen Scheinwerfer, eine Weiterentwicklung des Bacalar-Designs, sowie die völlig neuen Rückleuchten am Heck unterstreichen diesen gelungenen Auftritt. Chapeau!

Wer jetzt nach seinem Scheckbuch kramt, um sich einen Batur zu sichern: Können sie stecken lassen. Von dem Fahrzeug wird es nur 18 Stück geben – und jedes wird einzigartig sein. Dafür verantwortlich ist Mulliner. Bereits beim Bacalar hatten die Karosseriekünstler der britischen Traditions-Manufaktur ihre Hände formend im maßgeschneiderten Spiel. Auch beim Batur wird das hauseigene Designteam von Mulliner wird jedes einzelne Fahrzeug mit dem Kunden in Sachen Farbe und Oberflächenbeschaffenheit individualisieren.

Von der Außenfarbe bis zur Oberfläche der Lüftungsdüsen und buchstäblich allem, was dazwischen liegt, kann jeder Kunde selbst die kleinsten Details bestimmen.

Unzählige Muster, handgefertigte Materialien, exklusive Farben stehen zur Verfügung. Materialien bringen Struktur in den Prozess, und die daraus resultierenden Designs sind wirklich individuell und werden vom Kunden geschaffen - begrenzt nur durch seine Vorstellungskraft. Von der Außenfarbe bis zur Oberfläche der Lüftungsdüsen und buchstäblich allem, was dazwischen liegt, kann jeder Kunde selbst die kleinsten Details bestimmen.

»Die 18 glücklichen Kunden, die ihren Batur bereits reserviert haben, kommen in den Genuss einer unvergleichlichen Co-Creation-Erfahrung mit unserem Mulliner Design-Team bei der Spezifikation ihrer Fahrzeuge. Der Batur ist der nächste Schritt in der Expansion von Mulliner und zeigt die Nachfrage nach wirklich maßgeschneiderten Fahrzeugen, die Luxus und Leistung auf eine Weise vereinen, wie sie nur Bentley bieten kann«, freut sich Bentleys Chairman und Chief Executive, Adrian Hallmark. Alles eben vollkommen Gentlemen-like – wie der W12.



Möchte man den Begriff Glamour auf den Punkt bringen und mit gut gelaunter Lebensfreude, Witz und richtig guter Mode ergänzen, fragt man am besten die deutsche Fotografin Esther Haase. Als Location diente das Calvert Studio in London. Dazu DER neue Bentley Batur sowie ein richtig gutes Model.



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auf @three20pm


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