Licht und Schatten: NoMad London

»Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.« Dieses Zitat von Oscar Wilde trifft perfekt auf das neu eröffnete NoMad London im Herzen Covent Gardens zu.
Text Iris Soltau
Bild Presse

Allein der Anblick des üppig bepflanzten Glasatriums, das als Speiseraum dient, ist spektakulär: Hier geht man nicht nur essen, hier tankt man Licht und Energie auf. Der erste Europa-Ableger der US-Boutiquehotel-Gruppe setzt selbst in einer Metropole wie London neue Maßstäbe. Hinter dem Interieur-Design, das eine Brücke zwischen britischer Tradition und New Yorker Hipster-Coolness schlägt, steckt das prämierte Designbüro Roman & Williams. Das denkmalgeschützte Gebäude war übrigens einst The Bow Street Magistrates’ Court and Police Station. Ironie des Schicksals: In dem ehemaligen Gerichtssaal, den man heute für Privatparties mieten kann, wurde Oscar Wilde einst zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.


Letzte Beiträge

Mister Nice Guy: ein Gespräch mit Matt Damon

Kein anderer spielt so virtuos den Biedermann und kaum einer ist in Hollywood erfolgreicher. Außerdem gilt Matt Damon als einer der nettesten Kerle der Welt. Im Interview sprechen wir mit dem 49-Jährigen über Rückschläge, echte Tränen und die Frauen in seinem Leben.

Siegertyp: »Red Dot Award« für den CUPRA Formentor

Streng genommen ist es ja so, dass man laut Straßenverkehrsordnung links überholen muss. Trotzdem gibt es die, die einfach mal so rechts überholen. Wie der CUPRA Formentor.

Polestar: Big Air mit Caja Schöpf

Rebellion kann politisch sein, persönlich – oder aber sportlich motiviert. Immer bewegt man sich im Grenzbereich, bricht Grenzen auf. Neuland. Caja Schöpf, eine der bekanntesten deutschen Ex-Profi-Freestyle-Skifahrinnen, betreut heute als Sportpsychologin andere Athleten. Weil Gewinnen immer im Kopf beginnt. Neues sowieso.

Hans Küng: Rebell aus Überzeugung

Hans Küng war Theologe – und Rebell. Mit seinen bisweilen provokanten Thesen hatte er sich die Versöhnung der gespaltenen Kirche seit der Reformation zur Lebensaufgabe gemacht. Dann gab es da noch seine Affinität zu Autos, konkret: seine Begeisterung für die Giulia aus dem Hause Alfa Romeo. Am 6. April ist Hans Küng im Alter von 93 Jahren in Tübingen verstorben.