The Daughter's Race

In unserer exklusiven Geschichte zum Valentinstag wird es nur darum gehen, zu bekommen, was man möchte. Gegen alle Widerstände. Gegen den Wunsch des Vaters. Gleich jetzt. Unten im Hafen von Monte Carlo.
Text Jan Rentzow
Bild David Drebin

Lassen Sie uns versuchen zu verstehen, wie es dazu kam. Schnell, denn die Geschichte ist schnell. Sie beginnt vor einem Hotel an der Croisette. Flüchtig. Lässig. Ein Flirt, aus dem mehr wird. Begehrende Annäherung. Begierde beinahe, dann ganz. Man tollt am Strand und die Fliege löst sie ihm dabei auch.

»Süße, Nein«, warnen ihre Freundinnen noch. Aber wer hört schon auf Freundinnen in so einem Moment? Wer konnte denn ahnen, dass ihr Vater heute so schlecht drauf ist.

»Vielen Dank fürs Bringen meines Mädchens«, hat der Alte dann in seiner Villa geraunt - und alles eskaliert.

»Ich glaube, du wirst jetzt hier verschwinden. Und dann wirst du nur noch eines machen. Niemals wieder kommen.« Ob die Notwendigkeit zur Wiederholung seiner Sätze bestehe, wollte der Alte wissen.

»Ich glaube, du wirst jetzt hier verschwinden. Und dann wirst du nur noch eines machen. Niemals wieder kommen.«

Der Racer blieb ruhig. Ganz ruhig. Er blieb so ruhig wie das Meer in seiner stillsten Stunde unten vor Saint Tropez. Aber ihre Gesichter näherten sich bedrohlich nahe an.

Wie soll man das jetzt regeln? Man wird sich wieder sehen. So viel ist klar. Sie werden sich jetzt umziehen. Dann wird einer in den Ford GT 40 steigen und der andere in den Ferrari 512. Komme, was wolle.

Mon Dieu. Mio Dio. Lieber Gott. So wird es sein.


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