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smart vision EQ fortwo: Egal, ob Mensch oder Pizza

Text
Horst von Saurma

Fotos
Presse

Maximal kommunikativ, umfassend personalisierbar, freundlich, elektrisch und vollautonom – mit dem smart vision EQ fortwo zeigt uns der Daimler-Konzern schon heute sehr konkret, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird.

Wir verschränken jetzt mal für ein paar Minuten die Arme, legen die Beine ausgestreckt übereinander und lehnen uns bequem zurück. Dann schließen wir die Augen und versetzen uns gedanklich in die automobile Welt von Morgen. Bis sie da ist, dauert es nicht mehr lange…

Wir sind im Jahr 2030. Unser Smartphone hat uns soeben mitgeteilt, dass der eben von uns bestellte Wagen in fünf Minuten an Ort und Stelle ist. Wir erkennen ihn auf Anhieb – durch eine nette Begrüßungsformel in dem, was früher der Kühlergrill war: »Guten Abend, Herr oder Frau Sowieso«– ein nettes Augenzwinkern inklusive. Anstelle konventioneller Scheinwerfer sind es jetzt LED-Displays, die mit netten, menschlichen Gesten das Umwelt-Klima freundlich zu stimmen versuchen. Dem Fußgänger, der vor dem Auto die Straße überqueren möchte, projeziert der smart zum Beispiel eilfertig einen virtuellen Zebrastreifen vor die Füße, im Display von einem netten »Go ahead« untermalt.

Die Türen drehen sich raumsparend senkrecht nach Oben über die Hinterachse hinweg. Wir steigen ein und nehmen Platz in einem klinisch-weißen, lichtdurchfluteten Innenraum mit loungeartiger Sitzgelegenheit. Wir blicken auf einem großen Bildschirm und noch bevor sich die Tür wieder automatisch zuzieht, heißt uns eine freundliche Stimme – es könnte die von Alexa sein –herzlich willkommen.

Das Auto – wir dürfen es noch so nennen – wusste natürlich schon bei der Anfahrt genau, mit welchem Individuum es zu tun kriegt. Das changierende Licht-Ambiente entspricht natürlich genau den Vorstellungen derjenigen, die die wie eine Perle eingefasste Kapsel zu entern beabsichtigen. Auch das Musikprogramm ist passend vorsortiert. Welches Ziel wir haben, werden wir gefragt und noch bevor wir die Situation richtig begriffen haben, setzt sich das Fahrzeug lautlos in Bewegung und reiht sich geschmeidig in den ruhig dahinfließenden Verkehr ein.

Nicht erschrecken: Die Arme können verschränkt bleiben. Sie können auch getrost die Augen zulassen. Ob ein Mensch oder zwei drinsitzen oder nur eine Pizza transportiert wird – egal: Das macht hier keinen Unterschied. Der smart fährt von allein. Er braucht keinen Steuermann. Einmal programmiert, und weiß er genau, was zu tun ist. Er kennt nicht nur den kürzesten Weg zum Ziel, er weiß auch, wo und wann es zu Engpässen kommt. Er kalkuliert aufs Genaueste Geschwindigkeiten, Abstände und Bremswege. Rempeleien: ausgeschlossen.

Überhaupt hat er alle Informationen des öffentlichen Raums gespeichert. Er weiß, wo freie Parkflächen sind und ob es noch Karten fürs Theater oder Kino gibt. Das Fernsehprogramm am Abend: auf dem Bildschirm im Detail abzurufen. Auto und Insassen sind 24 Stunden online.

Der smart kommuniziert währenddessen auch mit seiner unmittelbaren Umwelt, indem er über Spezialfolien in den Seitenscheiben Informationen zum Beispiel über die Wetteraussichten oder über interessante Sportergebnisse vermittelt. Er gibt – so heißt es bei smart – seiner Umwelt auf diese Art etwas zurück – und wenn es nur die Info über den 3:0-Sieg des Heimatvereins beim Lokalderby ist.

Richtig kombiniert: Es gibt kein Lenkrad mehr, auch keine Pedalerie. Gas, Bremse, Kupplung –alles alte Stellhebel aus dem vergangenen analogen Zeitalter. Im Fußraum herrscht die totale Freiheit. Überhaupt ist das Platzangebot im coolen, in typischem »One-and-a-half-Box«-Design gestylten Zweisitzer größer, als die äußeren Maße vermuten lassen. Der smart der Zukunft nimmt nach wie vor extrem wenig Raum in Anspruch. Er ist knapp drei Meter lang, gut 1,70 Meter breit und etwas mehr als 1,5 Meter hoch.

Es gibt auch keine Bedienhebel, Schalter oder Knöpfe. Letztere allenfalls noch am Blazer der Beifahrerin. Die kann sich während der Fahrt gerne die Fußnägel lackieren, während Sie endlich Muße für die genüssliche ramp-Lektüre haben. Keine Bange: Für eine geruchsneutrale Atmosphäre ist im Zweier-Cockpit selbstverständlich auch gesorgt.

Wie im Display angezeigt, ist die Lithium-Ionen-Batterie mit 30 kWh bis an den Rand voll geladen – selbstverständlich mit Strom aus erneuerbaren Energien. Vermutlich kommt der Smart just von der Ladestation, die er selbstredend immer dann aus eigenem Antrieb ansteuert, wenn er keinen Transportauftrag hat.

Kindergarten-Kinder, alkoholisierte Nachteulen oder eben auch solche, die keinen Führerschein mehr(oder nie gehabt) haben, gehören, wie die wachsende Schar der Carsharing-Anhänger zur ureigenen Klientel.

Nicht nur die Insassen, auch die Allgemeinheit profitiert, wenn mithilfe des völlig autonom fahrenden
E-Smart aus »Urban Traffic« schließlich ein »City Flow« wird. Dann bilden, so die Zukunftsforscher bei Smart, ganze Städte und Gemeinden die Zielgruppe. Jüngste Studien sagen voraus, dass sich die weltweite Anzahl von Carsharing-Nutzern bis 2025 auf knapp 37 Millionen verfünffachen wird. Damit würde die mögliche Auslastung des EQ fortwo rapide steigen. Sowohl das Verkehrsaufkommen und als auch der Bedarf an Parkflächen würden deutlich reduziert.

Im Idealfall stromern also Hunderte, wenn nicht gar Tausende autonom fahrende E-Smart im 24-Stunden-Takt durch die Mega-Citys dieser Welt, unterbrochen nur von kurzen Intermezzi an den Ladestationen. So die Theorie.

Smart hat bereits 2007 mit dem Smart electric drive den Anfang gemacht und bietet schon heute alle Modelle auch als Elektro-Variante an. Die Vision von der urbanen Mobilität und die eines maximal individualisierten, hochflexiblen und höchst effizienten Nahverkehrs entbehrt aus Smart-Sicht also nicht einer gewissen Logik.

Lassen Sie mich nachrechnen: 2030 bin ich 17 Jahre älter. Gut möglich, dass mein Mobilitätskonzept mit dem von Smart dann eins zu eins zusammen geht.

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